Gratis: kostenloser Englischkurs – Bunkerwohnungen – und Hartz IV

Neuerdings erhält jeder zürcher Erwachsene einen kostenlosen Englischkurs verpasst. Was man dafür tun muss? Kinder produzieren. Möglichst gestaffelt, damit eine optimale Repetition des Schulstoffes gewährleistet werden kann. Perfekt wäre es, einmal pro Jahr ein Kind auf die Welt zu stellen. Ab diesem Sommer erhalten auch wir den vom Staat gesponserten Englischkurs. Die Kinder gehen ja neuerdings bereits ab der zweiten Schulklasse ins Frühenglisch. Da die Eltern verpflichtet sind mit ihren Sprösslingen Hausaufgaben zu machen, lernen die Alten auch gleich ein währschaftes Englisch. Ob mit der oder Schweizer Akzent spielt doch gar keine Rolle. Hauptsache die Eltern der Kids verstehen Wörter wie “Couch Potato” oder können sich endlich in den Ferien einigermassen ausdrücken.

Das Fürhenglisch und der damit verbundene Gratis Englischkurs für die Eltern hat noch mehr Vorteile als auf den ersten Blick erkennbar. Je mehr Kinder gezeugt werden, desto besser wird es mal unserer AHV gehen. Und dass es weniger Arbeitsplätze haben könnte als neue Arbeiter herangezüchtet werden, spielt ja sowieso keine Rolle.

Platz haben wir zwar in unserem kleinen Land auch nicht zum Versauen, aber auch dafür gibt es eine Lösung. Das Schweizer Fernsehen SF macht es vor und geht in der Reality Show “Alpenfestung” für drei Wochen in den Bunker. Und da es bei uns an jeder Waldecke und auf nahezu jedem Hügel irgend einen Armeebunker gibt, bieten sich diese doch perfekt als Kindertagesstätten an. Die Teilnehmerin Annelies Gaberthüel aus “Alpenfestung” macht es mit ihrer 1 Jährigen Tochter Noemi ja schon fast vor.Sie geht zwar nicht in den Bunker, erlebt es aber quasi realtime mit, da ihr Mann im Loch sitzt und sich filmen lässt.

Und sollten doch einmal zuviele Zöglinge keine Arbeit finden, wandern wir doch einfach nach zu unseren neuen Freunden nach Deutschland aus. Nachdem sich der Peer und der Hansruedi wieder lieb haben, sind wir wieder die engsten Freunde. In Deutschland gibt es dann einen haufen Kohle pro Kind und Hartz IV ist auch nicht übel. Wir können dann mit dem vom deutschen Staat erhaltenen Geld locker unsere Daheimgebliebenen in der Schweiz besuchen gehen und ein paar Tage in der schönen Schweiz geniessen.

Und sollte dann die Weltwirtschaftliche Lage doch irgendwann einmal wieder einen Aufschwung bringen, wandern wir dann einfach in die Schweiz aus um dort neue Arbeit zu finden. Wer weiss, vielleicht sogar dort, wo man schon früher arbeitete.

Schreib uns deine Meinung!