Terror auf Flug nach Detroit

Und wieder schaffte es am vergangenen Wochenende ein mutmasslicher Terrorist mit Sprengstoff in einen Flieger.

Verhaftung des mutmasslichen Attentäters auf Flug 253Gleich zweimal gab es in den USA an diesem Wochenende Terroralarm. Am Freitag versuchte ein Nigerianer auf Flug 253 eine Bombe zu zünden, welches von einem Niederländischen Dokumentarfilmer verhindert wurde. Gestern Sonntag versteckte sich dann erneut ein Nigerianer, wieder auf Flug 253 eine Stunde lang in der Toilette worauf das Flugpersonal mit den entsprechenden Verdachtsmomenten ausgestattet handelte. Entwarnung kam dann am Boden als sich herausstellte, dass dem Geschäftsmann lediglich schlecht wurde und er sich deshalb ein wenig länger auf der Schüssel befand.

Übertriebene Gewissensberuhigung so nenne ich das Theater das jetzt wieder beginnt. Es ist dasselbe wie nach den Terroranschlägen vom 11 September (9/11). Sofort werden die Massnahmen an den Flughäfen verstärkt; nun werden Passagiere abgetastet und auch im Flugzeug selbst ist man noch nicht Am Ziel wenn der Flieger den Sinkflug beginnt. Eine Stunde vor der eigentlichen Landung dürfen die Passagiere ihre Sitzplätze nicht mehr verlassen. Wenn die Tüte nun bereits voll ist, kotzt man halt dem Sitznachbarn auf den Schoss und pinkelt in eine PET Flasche. Ah, mist, da war doch was mit den PET Flaschen. Ich denke, es wäre dann schon effektiver wenn jeder Passagier beim Check-In ein paar Windeln in die Hand gedrückt bekommt, welche er doch anziehen möge. So erübrigt sich das lästige auf die Toilette gehen ganz und die Sicherheit an Bord wird ungemein verstärkt. Ausser, ein Terrorist tarnt seinen Plastiksprengstoff als Kacke in seiner Windel. Das könnte wiederum für Panik sorgen. Man bemerkt einfach, dass der Mensch stets “re-agiert” und nicht agiert. Immer erst wenn wieder etwas passiert ist, trifft man Massnahmen. Als ob die Terroristen wirklich so dämlich wären, ein paar Tage nach einem Anschlag erneut einen durchzuführen. Auch wenn die Terroristen rund um Osama Binladen und seine Kumpanen nicht wirklich nette Leute sind. Schlau sind sie alleweil. Nur setzen sie ihre Schläue am falschen Ort und zum falschen Zweck ein. Schade eigentlich.

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