Scherben nach Oracle

Vor einiger Zeit wurde Sun Microsystem von Oracle gekauft, was bleibt? Ein Scherbenhaufen. Sun unterstütze mehrere “OpenSource” Projekte, darunter sind auch OpenSolaris und OpenOffice.org.

OpenSolaris ist ein offenes Betriebsystem, das von Sun Entwickler und freiwilligen entwickelt wurden. Sun nahm die Änderungen von OpenSolaris auf und vermarktete ein kommerzielles System namens Solaris. Nachdem Oracle den neuen Chef ist, wurde die Community um openSolaris fallen gelassen, man wollte sich nur noch um das nicht freie Solaris Produkt kümmern.

Die OpenOffice.org Community ersuchte mehrmals von Oracle eine Stellungsnahme für die Zukunft für das freie Office Paket. Sun verfolgte beim Office ebenfalls die Dual Strategie, aus dem freien Projekt schnürten sie das kommerzielle StarOffice. Oracle gab seit der Übernahme keinen Kommentar über die Zukunft von OpenOffice.org ab. Heute handelt das Projekt selbst.

Passend zum 10-jährigem Jubiläum von OpenOffice, will sich die Community von jeglichen Firmeninteressen befreien. Die neu gegründete “The Document Foundation” soll das neue wirklich freie Office Paket “LibreOffice” vertreiben. Das bedeutet, dass OpenOffice neu unter dem Namen LibreOffice vertreiben wird, der Grund dafür ist, dass der Name “OpenOffice.org” von Sun/Oracle geschüzt ist. Google, Novell, und viele andere kündigten bereits Unterstützung für die Foundation an. Oracle wurde ebenfalls eingeladen ein Mitglied der Foundation zu werden.

Brecht und die Kälber

Bert Brecht ist schon lange tot.
Sein Bonmot „nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“ seit dem Abstimmungssonntag vom 26. September 2010 in der Schweiz ebenfalls. Der Spruch muss zeitgenössisch überarbeitet werden!

Die neoliberal konditionierten Schweizer Kälber
schonen den Metzger und schlachten sich selber!

Die Mehrheit des Stimmvolkes hat heute zugestimmt, dass junge Berufsleute und vor allem auch Arbeitnehmende über 55 Jahren für ihre Arbeitslosigkeit mit Leistungsabbau bestraft werden!

Sie hat zugestimmt, dass Hochlohnbezüger auf ihr Einkommen, das 315’000 Franken übersteigt, weiterhin keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung entrichten müssen!

Sie hat zugestimmt, dass kinderlose Arbeitslose (als ersten Zwischenschritt hin zum Geburtenzwang?) den ersten Monat ihrer Arbeitslosigkeit kein Geld mehr erhalten!

Sie hat zugestimmt, dass Tausende von Arbeitslosen in die Sozialhilfe abgedrängt werden – die notabene erst unterstützt, wenn alle Ersparnisse bis auf einen kleinen Restbetrag aufgebraucht worden sind!

Sie hat zugestimmt, dass Kantone und Gemeinden die Mehrkosten, die durch die Einschränkung von Versicherungsleistungen entstehen, mit Steuermitteln zu aufzufangen haben.
Die Folgen der AVIG-Revision tragen gedemütigte Arbeitslose und die Steuerzahlenden.

Erstaunlicherweise scheint den Romand(e)s, den TessinerInnen und den BaslerInnen eher bewusst zu sein, dass jeder und jede irgendwann von Arbeitslosigkeit betroffen sein kann. Sie haben die Vorlage abgelehnt.

Die Mehrheit der (Deutsch)SchweizerInnen sind vermutlich der Überzeugung, dass sie aufgrund ihrer Folgsamkeit und Tüchtigkeit nie in eine solche Situation geraten werden.
Es trifft ja immer nur die anderen und die werden wohl selber schuld sein.

Lohnabhängige über 55 Jahren, die ihre Stelle verlieren, ertrinken bekanntlich nicht in Jobangeboten!
Nach der nun erfolgten Kürzung der Taggelder folgt Aussteuerung und Abgleiten in die Sozialhilfe umso schneller. Dies ist vorallem auch rentenwirksam! Die Verarmung auf Lebenszeit wird Programm!

Aus der nicht vorhandenen Fülle an Erwerbsmöglichkeiten für Ältere können sich die Betroffenen auch nicht in eine vorzeitige, rentenreduzierte Pensionierung retten.

Die Volksinitiative über ein flexibles Rentenalter wurde am 30. November 2008 vom Souverän abgelehnt…

Kluge Entscheide?

Wie Moses das Wasser WIRKLICH teilte

Forscher haben eine mögliche Variante gefunden, wie die biblische Wasserteilung stattgefunden haben könnte.

Moses bei der Arbeit (Bild: ronnytoons.at)
Moses bei der Arbeit (Bild: ronnytoons.at)

Wer kennt ihn nicht. Den langhaarigen, bärtigen Reinhold Messner – Verschnitt, mit dem Gehstock in Händen. Der, der mit brennenden Büschen chattet und mit einem langen fetten Stock das Meer geteilt hat. Genau. Es geht um Moses. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, wie sich die berühmte Wasserteilung abgespielt haben könnte.

Dank neuster Computer und Software welche dazu dient das Verhalten von Flüssigkeiten zu simulieren, ist den Forschern vom US National Centre for Atmospheric Research der Nachweis gelungen, das eine Wasserteilung wie sie in der Bibel beschrieben wurde unter gewissen Umständen tatsächlich möglich gewesen ist.

Nun, als erste wichtige Annahme gehen die Wissenschaftler davon aus, dass das Pfadilager von Moses und seiner Crew nicht am roten Meer stattgefunden hat, sondern am nahegelegenen Tanis See. Das Rote Meer ist zu gross und vor allem zu tief um von irgend einer natürlichen Kraft – ausser vielleicht Steve Jobs – geteilt zu werden. Der Tanis See entstand übrigens durch einen Ableger vom Nil, dem sogenannten Pelusiac Nil.

Anhand der ozeanografischen Daten des Tanis See haben die Forscher ein virtuelles Modell mit den genauen Abmessungen und tiefen des Gewässers erstellt. Danach haben sie verschiedene Verhaltensweisen der Wassermassen unter dem Einfluss von starken Winden geprüft und simuliert. Wenn ein Wind stark und vor allem lange genug in ein und dieselbe Richtung über ein Gewässer bläst, verschieben sich automatisch die Wassermassen in die Windrichtung. Und dort wo das Wasser fehlt, sinkt der Pegel und somit die Wasseroberfläche. Dieses Phänomen kennt man in der Wissenschaft als “Windbedingte Wasserstandsänderung” dabei dürfen die durch den Windeinfluss resultierenden Pegelstanddifferenzen nicht unterschätzt werden, da diese erheblich sein können.

Mit der Computersimulation haben die Forscher nachgewiesen, dass eine biblische Wasserteilung wie es Moses gemacht haben soll unter den folgenden Bedingungen tatsächlich stattgefunden haben könnte:

  • ein 101 km/h starker Ostwind,
  • der 12 Stunden lang gleichmässig bläst,
  • könnte zu einer 3 bis 4 Kilometer langen und 5 Kilometer breiten Landpassage geführt haben.

Ok, man kann sagen, dass dies ein kleinbisschen von der biblischen Schilderung abweicht.

Mose streckte seine Hand über das Meer aus und der Herr trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer austrocknen und das Wasser spaltete sich.

Nun, etwas überspitzt gesagt wäre es dann gemäss der Bibel wohl so gewesen, das Moses seine Hand 12 Stunden lang ausgestreckt hat und die nächsten 2 Wochen über saumässige Muskelkrämpfe im Arm geflucht hätte.

Text: inspiriert, übersetzt und interpretiert von gizmodo.com

Cartoon: mit freundlicher Genehmigung vom Meister selbst: ronnytoons.at

Samsung Galaxy Tab Testbericht

android-schweiz.ch hat das Samsung Galaxy Tab exklusiv getestet.

Samsung Galaxy Tab (Bild: android-schweiz.ch)
Samsung Galaxy Tab (Bild: android-schweiz.ch)

Wir von android-schweiz haben das Samsung Galaxy Tab ausführlich getestet, davon Videos und Bilder gemacht. Der Test von Samsungs iPad Konkurrent lässt aufhorchen und Hoffnungen auf einen ernsthaften Apple Konkurrenten wecken. Das Samsung Galaxy Tab kann durch die hohe Leistung, die perfekte Grafik und das federleichte Gewicht überzeugen. Der Zubehörkatalog ist gerüchteweise laut android-schweiz.ch prächtig ausgestattet. Leider ist der Preis mit erwarteten CHF 900.- sehr hoch.

Den kompletten und ausführlichen Testbericht gibt es hier zu lesen (Klick).

Hollandia iPad Bett (i-Con)

Hollandia verkauft das erste Bett mit iPad Dock.

iPad Bett i-Con (Bild: hollandia.com)
iPad Bett i-Con (Bild: hollandia.com)

Der Holländische Bettenhersteller kündigt in seiner jüngsten Pressemitteilung an, das sie das erste Bett mit integriertem iPad Dock verkaufen werden. Integriert ist das Dock, sowie ein 250 Watt Soundsystem. Kosten tut das gute Stück namens i-Con rund 20’000 Franken. Aber mal langsam. Ein Bett mit Kopfplanke, einem 250 Watt Verstärker und einem 30 – Pin Anschluss soll 20’000 Franken kosten? Na, da wünschen wir gute Nacht und süsse Träume.