Kategorie-Archiv: 2lounge

Die SVP – Zurück ins Mittelalter?

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) nimmt für sich in Anspruch, mit ihrer Initiative für mehr Gerechtigkeit innerhalb der verschiedensten Familienmodelle zu sorgen. Was die Rechtspopulisten aber bei einer Annahme des Volksbegehrens in Tat und Wahrheit erreichen, ist die Bevorzugung von Familien mit einem eh schon guten bis sehr guten Einkommen. Darum gehört diese Initiative abgelehnt. Nur scheinen das die Gegnerinnen und Gegner noch nicht begriffen zu haben. Doch die Zeit drängt!

«Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung mindestens ein gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, die ihre Kinder fremd betreuen lassen.»

Dieser Text kommt vordergründig «fair» daher. Und er verfängt. Das zeigt die Trendstudie des Meinungsforschungsinstituts «gfs.bern», welche am 18. Oktober 2013 veröffentlicht wurde. Demnach hätten vor knapp zwei Wochen 64 Prozent der Befragten diesem Vorhaben klar zugestimmt. Das heisst, dass das Nein-Lager noch massiv zulegen muss, wenn dieser «Wolf im Schafspelz» nicht glatt durchgewunken werden soll.

Wenn ich nun die Argumente anführe, die eindeutig gegen diese Mogelpackung sprechen, dann bringe ich nichts neues ins Spiel. Ich wiederhole mich – das aber bewusst.

«Hütet euch vor einem Ja»

Die «WOZ» (Nr. 43/2013 vom 24.10.2013) ruft eindringlich dazu auf, dieses «Familienpaket» abzulehnen. «Nun möchte die SVP, dass Elternpaare, die ihre Kinder zu Hause betreuen, bei der direkten Bundessteuer die gleichen Abzüge geltend machen können wie jene, die ihre Kinder auswärts betreuen lassen». Dass das im ersten Moment gut rüber kommt, kann nicht wundern. Denn alle Eltern sollen gleichgestellt sein. Gerechtigkeit, Gleichstellung… Argumente, die durchaus aus der «linken Küche» kommen könnten. Doch die Sache hat einen Haken: Wer kann sich heute noch das klassische, also bürgerliche Modell der Familienplanung leisten? Wer kann es sich noch leisten, seine Kinder zuhause betreuen zu dürfen und trotzdem ein existenzsicherndes Einkommen zu generieren? Wer ist in der Lage, der Frau Haus und Herd zuzuweisen? Otto und Ottilie Normalverbraucher sind von dieser Möglichkeit definitiv ausgeschlossen.

Das hatten wir doch schon…

Was von Seiten rechtsbürgerlicher Kreise als Fortschritt deklariert wird, ist in Tat und Wahrheit ein Rückschritt in Zeiten, als die Rollenverteilung noch von «der Frau am Herd» und dem «Mann als Existenzgarant» gesehen wurde. Und die Initiative sieht eine Privilegierung jenes Bürgertums vor, das sich dieses Familienmodell schon immer leisten konnte und wollte: Die Frau am Herd und der Mann im Stollen! Ein Familienmodell, das wir eigentlich in einer aufgeklärten Gesellschaft als längst abgehakt betrachtet haben.

Zukunft ist gefragt!

Das rückwärts gewandte Familienmodell nach Prägung der SVP skizziert das grundsätzlich von dieser Partei angestrebte Ziel, Errungenschaften einer freien Gesellschaft wieder nach unten zu normieren, wieder zurück zu führen hin in eine Gesellschaftsnorm, wie sie zu Zeiten des Patriarchats und der gesellschaftlichen Trennung der Schichten geherrscht hat.

Zurück ins Mittelalter?

Und damit zurück ins Mittelalter? Wohl nicht ganz. Aber immerhin sollen Strukturen reaktiviert werden, die alte Rollenklischees wieder aufleben lassen sollen: Die Frauen zurück an den Herd, die Männer wieder zurück an die patriarchale Macht, die Schweiz den Schweizern… Tendenziell muss man diesen Kreisen schon unter die Nase reiben, dass sie mit viel Klamauk eine gesellschaftliche Rückentwicklung suchen. Es wäre nicht erstaunlich, wenn irgendwann die «Armengenössigen» nach ausserhalb der Stadtmauern verbannt werden, damit das Bürgertum seine Ruhe und Beschaulichkeit innerhalb wieder errichteter Stadtmauern geniessen darf…

sonntags auf

Mit Fasnachtskiechli ins neue Jahr flutschen

Durch das Gesetz über die Ladenöffnung in Baden-Württemberg gibt es von Montag bis Samstag keine Ladenschlusszeiten mehr. Allerdings ist der gewerbliche Verkauf von Waren an folgenden Tagen grundsätzlich nicht erlaubt:

  • an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen
  • am 24. Dezember
    • Wenn dieser Tag ein Werktag ist, ist der Verkauf ab 14 Uhr verboten.
    • Fällt der 24. Dezember auf einen Sonntag, dürfen Verkaufsstellen, die überwiegend Lebens- und Genussmittel sowie alle Verkaufsstellen von Weihnachtsbäumen für höchstens drei Stunden und längstens bis 14 Uhr öffnen.
    • Gesetzlich bestimmte Ausnahmen gibt es auch für folgende Branchen beziehungsweise Waren…

    und jetzt werden die Ausführungen, resp. die Ausnahmen des baden-württembergischen Ladenöffnungsgesetzes erst richtig üppig! Es bleibt nur sehr weniges, dass nicht erlaubt wäre. Ausnahmen bis zum Drümmligwerden!

Hier nachzulesen, dass u.a. in Wallfahrtsorten Devotionalien an  jährlich 40 Sonn- und gesetzlichen Feiertagen verkauft werden dürfen.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte:

Ich habe mich über den heutigen Besuch unserer Freunde aus Grenzach sehr gefreut!

Sie haben – wohl um den Traditionen im Nachbartal ennet des Hornfelsens gerecht zu werden – den Umweg über Lörrach nicht gescheut. Und dort im örtlichen Migros-Markt am Sonntagnachmittag Basler Fasnachtskiechli für’s gemeinsame Zvieri eingekauft. Also heute am 30.12.2012!

Schoggi-Osterhasen waren noch keine verfügbar.                                                                   1.-August-Weggen wohl schon ausverkauft und Schoggibären schliesslich illegal.

Weil die Schlachtabfälle und Schweineschwarten aufbereitende Kinder und Erwachsene erfreuende Firma vermutlich den Bären als solchen patentieren liess.

Oder so. gummibär

Weihnachtsbaum

Frohe Festtage

Weihnachtsbaum

Liebe Leserinnen und Leser,

Das ganze Team von 2Lounge wünscht euch allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins 2013. Wir werden selbstverständlich auch im nächsten Jahr, mit Lesenswerten Beiträgen eure Freizeit rauben ;)

Alles gute!

Vorankündigung

[yellow_box]Am Freitag den 26. Oktober 2012 wird unser Blog voraussichtlich zwischen 22:00 und 01:00 Uhr nicht erreichbar sein. Der Grund ist eine Erweiterung der Server Infrastruktur. Wir danken für euer Verständnis![/yellow_box]

Der Winter kommt, neues Design…

2Lounge präsentiert sich im neuen Gewand. Ein neues helles, frisches Gewand! Passend zum Herbst / Winter hat sich 2Lounge eine neues Kleid angezogen. Was sind eure Vorteile? Ganz klar, ihr könnt die Navigation neu suchen.

Was ist sonst noch neu?

Neu ist unter jedem Artikel eine “Über den Autor” Box. Damit ihr schnell sehen könnt, wer diesen Beitrag verfasst hat. Gleichzeitig erfährt ihr ein paar Hintergrundinformationen über den Autor.

Statistiken…

Vor einiger Zeit hat 2Lounge von Google Analytics auf Piwik umgestellt. Dies ist nun ziemlich genau einen Monat her. Dazu gibt es nun ein paar interessante Besucherstatistiken.

Seither hatten wir rund 5’500 Besucher bei uns. Am meisten Besucher haben wir zwischen 16:00 und 21:30, die wenigsten Besucher sind zwischen 04:00 und 06:00 bei uns.

Die meisten Besucher rund 3’300 kamen aus der Schweiz. 1’500 aus Deutschland und 500 Leute aus Österreich.

Der am meisten angeschaute Artikel ist: Mörgeli ohne Toupet

Die meisten Besucher sind Microsoft Windows User. 44 % benutzten Windows 7, 16% das inzwischen 12 Jahre alte Windows XP. 15% sind Mac User, wobei es noch masochistisch veranlagte 7% gibt, die mit Windows Vista das Internet unsicher machen.

13% unserer Besucher haben 2Lounge mit einem Smartphone oder Tablet Computer Besucht, ich gehe davon aus, das diese Zahl in den nächsten Monaten noch steigen wird. (Das neue Design, passt sich automatisch an kleinere Smartphones oder Tablet Displays an!)

Die Browserstatistik gibt mir Kopfschmerzen. Sind es doch noch 34% der Leute die mit dem Internet Explorer 2Lounge besuchen (Vielleicht sollte ich mal einen Artikel über den Browser schreiben). Ebenfalls eine spannende Zahl ist der Safari Browser von Apple, mit dem 23% der Leute unterwegs sind. 26% nutzen den guten alten Firefox!

An dieser Stelle kann ich mich nur mal wieder bei unseren treuen Leser und Leserinnen bedanken! Bleibt uns weiter treu. Falls jemand interesse hat, wir bieten immer noch kostenlose ownCloud Accounts an.