Kategorie-Archiv: Australien 2010

Ein See aus dem Bäume wachsen

Lange nichts mehr von uns gelesen, was?

Naja, die eine, wunderschöne Seite an Australien ist, dass du nicht an jeder Ecke in der Pampa draussen Internet hast. Nachdem wir auf unserer Reise von Katherine her 120 km vor Kununarra einen Platten hatten, hats mir nun endgültig den Deckel abgejagt. Resultat: wir konnten gestern in Broome das Wohnmobil austauschen. Der neue: komplette Lederausstattung, Backofen, Satelliten-TV, riesen Kühlschrank und würde eine Stange Geld mehr kosten. Diese Stange hat man aufgrund meiner Reklamierkünste aber nun abgeschrieben, zugunsten des zufiredenen Kunden. Wens interessiert, hier klicken um die Beschreibung zu lesen. Nun, viel zu berichten gibt es nicht, ausser, das wir in Kununarra einen See gesehen haben ausdem Bäume wachsen. Der See ist aber nur ein solcher, wenn gerade die halbe Gegend geflutet wird.

Heute sind wir in Broome und Morgen (31.07.2010) geht’s dann weiter an den 80 Miles Beach. Unten seht ihr noch ein Bild von dem See mit den Bäumen und wie üblich die Karte mit unserem Standort.

Fotografiert mit einem Nexus One!
Fotografiert mit einem Nexus One!

[googleMap name="Broome" description="Unser derzeitiger Standort" directions_to="false"]Broome, Australia[/googleMap]

Schrottkisten, Alligatoren, Roadtrains und tote Kühe

Roadtrain und Kuh = tote Kuh ;-)

Beschädigter Schrank
Beschädigter Schrank

So haben wir mit unserem Camper von „Maui“ wirklich Pech. Die sackteure Kiste (5-stelliger CHF Betrag) ist nicht nur dreckig, siffig und schmuddelig wie Sau, sondern auch überall kaputt. Unsere Mängelliste umfasst mittlerweile 13 Punkte von groben Mängeln. Die kleinen, die zählen wir gar nicht. Wir wollen schliesslich Ferien machen. Immer wieder finden wir etwas das kaputt ist und zuerst repariert werden muss, bevor man es benutzen kann. Aufgrund dessen führte ich für mindestens 200 Franken Telefongespräche in die Schweiz und zu unserem Vermieter. Gebracht hat es nicht viel. Die erste Antwort von der Kuoni Hotline war: <<was soll ich tun? Ins Flugzeug steigen und das Auto reparieren kommen? Rufen sie selbst bei Maui an>>.  Kuoni ist definitiv nicht mehr das, was es mal war. Ich hoffe aber schwer, dass sie nach unserer Reise wenigstens einen stattlichen Betrag für die Schrottkarre springen lassen um wenigstens die Ferienkasse im Nachhinein etwas zu entlasten. Aber wie es sich bisher abzeichnet scheint Globetrotter hierfür ein offenes Ohr zu haben. Immerhin. Hier mal ein paar Bilder von der Mühle. Als Tip für alle künftigen Australienreisenden: den Camper NICHT bei Maui buchen.

Trotz der widrigen Wohnmobilumstände schafften wir es dennoch in den Kakadu Nationalpark und von dort aus weiter nach Pine Creek. Nun

Edith Falls 60km vor Katherine
Edith Falls 60km vor Katherine

befinden wir uns etwa 2 Kilometer ausserhalb von Katherine auf einem Campingplatz welcher idyllisch an einem Fluss gelegen ist (in dem es Alligatoren gibt). Baden ist erlaubt, die Schilder sprechen aber eine eindeutige Sprache. Piktogramme von Alligatoren weisen auf die Gefahr hin und ein Text darunter gibt zu erkennen das zwischen 19:00 Uhr abends und 07:00 Uhr Morgens Jagdzeit für Alligatoren ist und während dieser Zeit das Baden verboten ist. Selber schuld, wer da ins Wasser steigt. Wer es dennoch tut, der verbringt die Nacht dann wenigstens in einem garantiert echten Lacoste-Schlafsack ;-)

Das mit dem Internet ist übrigens so eine Sache. Mobilfunkabdeckung gibt es komischerweise auf jedem Campingplatz, egal wie abgelegen das Teil ist. Offenbar hat jeder Betreiber eine eigene Mobilantenne auf der Reception stehen. Internet ist aber ein rares gut und nur schwer zu finden. Natürlich geht Internet auch via Mobilnetz, ich scheue die Roamingkosten aber zu sehr um es zu benutzen. Einzig wegen dem Wohnmobiltheater habe ich run 1.5 MB an Bildern an Globetrotter (Kuoni) gemailt. Das hat dann wohl schnell 20 Stutz gekostet.

Unsere nächste Station ist noch nicht ganz klar, Fabienne plant gerade die nächsten Etappen während ich vor dem Wohnmobil sitze und diesen Beitrag verfasse. Danach gibt’s Frühstück und einen kleinen Spaziergang rund um den Campingplatz. Übrigens. Wir haben jetzt 08:30 am MORGEN und ein Australier vis-à-vis zündet gerade den BBQ Grill und haut Fleisch drauf. Das ist dann wohl Frühstück auf Australisch…

Roadtrain
Roadtrain

Australien wäre übrigens auch der Traum für den Freund von Fabiennes Schwester. Als Lastwagenchauffeur würde

Roadtrain mit Strohballen
Roadtrain mit Strohballen

dieser ab den sogenannten „Road Trains“ wohl tränen in den Augen bekommen. Fünf Anhänger pro Lastwagen sind da keine Seltenheit und die blutverschmierten Kuhfänger sprechen eine deutliche Sprache zum Bremsverhalten. Auch die im untersten Bild fotografierte Kuh machte wohl Bekanntschaft mit einem dieser Roadtrains.

Von einem Roadtrain angefahrene Kuh (aufgebläht durch die Verfaulungsgase)
Von einem Roadtrain angefahrene Kuh (aufgebläht durch die Verfaulungsgase)

[googleMap name="Katherine" description="Heute, 23. Juli 2010, befinden wir uns in Katherine"]katherine, australia[/googleMap][googleMap name="Katherine" description="Heute, 23. Juli 2010, befinden wir uns in Katherine"]katherine, australia[/googleMap]

Kurzaufenthalt in Darwin

Hallo Darwin und “Don’t worries”…

Blick von unserem Hotelzimmer auf die Poolanlage in Darwin
Blick von unserem Hotelzimmer auf die Poolanlage in Darwin

Nun, endlich sind wir ans lange ersehnte Ziel gelangt. Wir setzten am Montag, 19.07.2010 (Schweizer Zeit: 21:15, 18.07.2010) um ca. 05:15 Ortszeit unsere Füsse auf den fünften Kontinent. Der Flug mit JetStar war… sagen wir mal… relativ unbequem. JetStar ist etwa die Airberlin oder das EasyJet von Australien. Ein Airbus A320 mit der maximalen Anzahl Stühle belegt reist man – ohne politisch inkorrekt zu sein – wie polnisches Schlachtvieh auf dem Weg zum Metzger. Aber nach einer Ehrenrunde über Darwin schafften auch wir es und konnten landen. Im Hotel angekommen legten wir uns kurz auf die Betten, um dann um ca 09:30 Ortszeit in Richtung Speisesaal zu wandeln. Leider verpassten wir das Frühstück um wenige Minuten. Nun sitzen wir hier an der Poolbar und warten darauf, das es ab 11:00 etwas zu Essen gibt. Von Darwin selbst haben wir noch nicht wirklich etwas gesehen. Eventuell starten wir heute Nachmittag auf einen kleinen Ausflug nach Darwin. Dies betrachte ich unter berücksichtigung der Müdigkeitslage der Reiseteilnehmer aber als eher unwahrscheinlich. Deshalb wohl auch die haufenweisen Schreibfehler in diesem Blogpost. Bitte entschuldigt.

Am besten „überlebt“ hat die Reise wohl unsere 4 Monate alte Tochter Ayleen. Sie steckt vor allem das Jetlag mit mehreren ausgedehnten Nickerchen locker weg, während die „Alten“ deftig damit zu kämpfen haben. Aber unter weiser Voraussicht des Jetlag-Hammers haben wir die erste Hotelnacht hier in Darwin gebucht, um nicht direkt nach der Landung unser Motorhome besteigen zu müssen.

[googleMap name="Darwin" description="Unser Hotel in Darwin" width="400" height="400" directions_to="false"]64 Cavenagh Street, Darwin NT 0800, Australia[/googleMap][googleMap name="Darwin" description="Unser Hotel in Darwin" width="400" height="400" directions_to="false"]64 Cavenagh Street, Darwin NT 0800, Australia[/googleMap]

Übrigens. Das Wetter ist die Wucht. Angenehme 30° Celsius, begleitet von einem angenehmen Lüftchen. Unter den Palmen der Hotelanlage ist dies einfach unschlagbar und schon die ersten Stunden unter der Australischen Sonne entschädigen für alle Reisestrapazen. Jederzeit kann der Australische Surferboy von der Poolbar angetanzt kommen und uns unsere Chicken-Wraps bringen, damit wir endlich etwas mehr oder weniger anständiges zwischen die Beisserchen bekommen.

Morgen Dienstag gehts dann früh am Morgen los, um unser Motorhome abzuholen, welches uns in den nächsten 5 Wochen begleiten wird.

Nun, nach einem Tag auf den Liegestülen am Pool geht es nun richtung Dining-Room um das Abendessen zu geniessen.

Welcome to Singapore

09:07 am, 18.07.2010, Lokalzeit, Singapore

Paramount Hotel Singapore
Paramount Hotel Singapore

Wir haben es geschafft. Nach etwas mehr als 18’000 Kilometer mit dem A380 der Singapore Airlines sind wir in Singapore angekommen. Bei euch in der Schweiz ist es nun 03:07 Uhr. Der Flug war sensationell. Von der Freundlichkeit und dem guten Essen, dem perfekten Service und allem Drum und Dran bei Singapore Airlines kann sich so ziemlich jede andere Airline mehr als nur eine Scheibe abschneiden. Da war alles perfekt, vom Zahnbürstchen für jeden Fluggast bis zu dem Punkt das jede Stewardess und jeder Steward die Namen unserer Kinder kannten.

Nun, so glatt lief dann auch nicht alles. Der Plan war in Singapore am Changi Airport für 20 Stunden im Transit Hotel Ambassador zu verbringen. Folgendes war aber das Problem: das Hotel befindet sich innerhalb des Transit – Bereiches, unser Gepäck war aber ausserhalb dessen. Und so hätten wir die Passkontrolle durchqueren müssen um an unsere Kleider und Duschsachen zu kommen. Das ginge ja noch. Aber nach dem passieren der Passkontrolle hätte es kein Zurück mehr ins Hotel gegeben, da wir den Transitbereich nur mit einer gültigen Boardingkarte betreten dürfen. Und die Boardingkarte für den JetStar Flug nach Darwin erhalten wir erst 2 Stunden vor Abflug, um 20:00 Uhr Ortszeit. Lange Rede, kurzer Sinn: wir haben die Passkontrolle passiert, das Gepäck abgeholt und uns ein anderes Hotel, etwas ausserhalb vom Flughafen besorgt. So sitzen wir nun in einem Clubroom des Paramount Hotel (Siehe Google Maps weiter unten).

Der nächste Stop ist dann Darwin (Australien) und von dort gibt’s dann den nächsten “Etappenbericht”. Grüsse in die Schweiz!

Größere Kartenansicht

Take off mit dem A380

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Noch 20 Minuten und es geht los. Die Sitze sind mega geräumig, die schiere Grösse des A380 der Singapore Air ist überwältigend. Und: das Personal ist mega freundlich. Wir freuen uns sehr und melden uns wieder aus Singapore.