Kategorie-Archiv: Satire

Kollektives Zahnbürstli

Vorsicht, Humor!

In Zeiten wo das Geld knapp und die Neukunden rar werden, wird überall gespart. Um aber das Wohlbefinden der Belegschaft zu steigern, geben immer mehr Schweizer KMU mehr Geld für das Wohl der Angestellten aus.

In der Toilette einer Schweizer Firma wurde neuerdings als Benefit für die Mitarbeiter ein kollektives Zahnbürstli inklusive Elmex Marken-Zahnpasta zur Verfügung gestellt. So kann der zunehmend schlechten Luft in den Grossraumbüros wohl ein wenig Einhalt geboten werden, und das Wohlbefinden der Arbeitenehmer könnte sich nach neuesten Schätzungen auch markant verbessern. Auf das auslegen einer Mehrweg-Zahnseide wurde aus Hygienischen Gründen sinnvollerweise verzichtet.

Bleibt nur noch die Frage in welchen Abständen das Kollektivzahnbürstli ausgetauscht wird ;-)

Willkommen reicher, deutscher Waschbär in Zürich

2lounge möchte den Waschbären als neuen, prominentesten Bewohner der Stadt Zürich begrüssen.

Wie Marc Jäggi auf Radio1 heute berichtet hat, ist der Waschbär nun in Zürich eingetroffen. Lange mussten wir hier in Zürich auf dich warten, lieber Waschbär. Aber nun bist du endlich gekommen, um die Müllsäcke der Zürcher Stadtbewohner zu plündern. Zwar gibt es dich bereits seit rund 30 Jahren in der Schweiz, aber nun findest du auch immer mehr in den urbanen Zentren ein wohliges Zuhause. Eine Bitte hätte ich aber an den Schwarz/Weiss gestreiften Bären. Wäre es nicht möglich, dass du eine kleine Tagesreise nach Bern machst? Dort könntst du genussvoll in die warmen Bundesratsärsche beissen, und diese aus dem Bundeshaus vertreiben. Am Ende würden dir die Bundesratsweibel bleiben, welche dich mit feinen Leckereien verwöhnen würden. Da du bekanntlich aus Deutschland eingewandert bist, empfehle ich dir dein Schewarzgeld sofort ausser Landes zu schaffen. Bekanntlich ist ja die Schweiz kein Steuerparadies mehr. Zumindest nicht, für ausländische Anleger wie die Deutschen. Aber da ja die Deutschen auch trotz der Aufweichung des Bankgeheimnisses nachwievor ein Problem haben (Steuerhölle), empfehle ich dir das zu tun was auch die anderen steinreichen Deutschen machen werden. Das Geld am besten irgendwo auf die Cayman Inseln schaffen. Das ist eine absolute Win-Win-Win-Win-Win Situation. Du zahlst nicht 50% deines Vermögens als Steuern an den deutschen Staat, du musst in der Schweiz nicht Asyl beantragen, die Schweiz hat keine Lämpen mehr mit den Schwoben, letztere müssen der Schweiz letzlich nicht den Krieg erklären und die Schweizer Banken mit Zweigniederlassungen auf den Cayman Inseln haben dennoch etwas von deinen Millionen.

Mit einem grossen Schmunzeln freue ich mich, dass du da bist und wünsche dir einen schönen Aufenthalt in der Schweiz.

Bild: n24.de

Terror auf Flug nach Detroit

Und wieder schaffte es am vergangenen Wochenende ein mutmasslicher Terrorist mit Sprengstoff in einen Flieger.

Verhaftung des mutmasslichen Attentäters auf Flug 253Gleich zweimal gab es in den USA an diesem Wochenende Terroralarm. Am Freitag versuchte ein Nigerianer auf Flug 253 eine Bombe zu zünden, welches von einem Niederländischen Dokumentarfilmer verhindert wurde. Gestern Sonntag versteckte sich dann erneut ein Nigerianer, wieder auf Flug 253 eine Stunde lang in der Toilette worauf das Flugpersonal mit den entsprechenden Verdachtsmomenten ausgestattet handelte. Entwarnung kam dann am Boden als sich herausstellte, dass dem Geschäftsmann lediglich schlecht wurde und er sich deshalb ein wenig länger auf der Schüssel befand.

Übertriebene Gewissensberuhigung so nenne ich das Theater das jetzt wieder beginnt. Es ist dasselbe wie nach den Terroranschlägen vom 11 September (9/11). Sofort werden die Massnahmen an den Flughäfen verstärkt; nun werden Passagiere abgetastet und auch im Flugzeug selbst ist man noch nicht Am Ziel wenn der Flieger den Sinkflug beginnt. Eine Stunde vor der eigentlichen Landung dürfen die Passagiere ihre Sitzplätze nicht mehr verlassen. Wenn die Tüte nun bereits voll ist, kotzt man halt dem Sitznachbarn auf den Schoss und pinkelt in eine PET Flasche. Ah, mist, da war doch was mit den PET Flaschen. Ich denke, es wäre dann schon effektiver wenn jeder Passagier beim Check-In ein paar Windeln in die Hand gedrückt bekommt, welche er doch anziehen möge. So erübrigt sich das lästige auf die Toilette gehen ganz und die Sicherheit an Bord wird ungemein verstärkt. Ausser, ein Terrorist tarnt seinen Plastiksprengstoff als Kacke in seiner Windel. Das könnte wiederum für Panik sorgen. Man bemerkt einfach, dass der Mensch stets “re-agiert” und nicht agiert. Immer erst wenn wieder etwas passiert ist, trifft man Massnahmen. Als ob die Terroristen wirklich so dämlich wären, ein paar Tage nach einem Anschlag erneut einen durchzuführen. Auch wenn die Terroristen rund um Osama Binladen und seine Kumpanen nicht wirklich nette Leute sind. Schlau sind sie alleweil. Nur setzen sie ihre Schläue am falschen Ort und zum falschen Zweck ein. Schade eigentlich.

Gaddafi’s Attacke gegen die Schweiz

Herr Gaddafi, sie sind ein Vollpfosten. Eine richtige Kalkleiste. Und mit ihrem lächerlichen Verhalten kommen sie nicht dorthin wo sie hin möchten.

Aber was er sagt stimmt schon. Was viele nicht wissen ist, das praktisch jeder zweite Schweizer ein Mafiapate ist und sein lieblingshobby ist der Bombenbau um damit Selbstmordattentäter auszurüsten. In einem jeden Schweizer Keller findet der geneigte Terrorist alles, was er benötigt um den nächsten Terroranschlag in der Bahn oder im nahegelegenen Einkaufszentrum zu verüben. Logo. Oder?

Gaddafi ist beleidigt, weil sein Muttersöhnchen in Genf verhaftet wurde. Nicht mehr, nicht weniger. Und wie es sich für ein Kind gehört wird nun richtig getrötzelt – oder wie wir in der Schweiz sagen: töibelet. Und in dem ist Papa Gaddafi echt spitze. Die Mischung aus langhaarigem möchtegern Pornostar und James Bond Bösewicht, weiss nicht mehr, wie er etwas Aufmerksamkeit auf sich und sein Ländle lenken kann. Der Obernomade aus dem nordafrikanischen Libyen meinte, man müsse die Schweiz zerschlagen und auf die Nachbarländer aufteilen. Gute Idee, Muammar Gaddafi. Zerschneiden wir das Land in dem Milch und Honig fliesst wie ein Stück Käse und verteilen wir es den Armen (Nachbarländern). Dass du davon kein Stück abbekommst, ist dir aber wohl auch klar. Denn, lieber Muammar Gaddafi, vergiss nicht: wir haben uns schon erfolgreich gegen die Habsburger zur Wehr gesetzt. Dann werden wir mit dir noch lange fertig.

Von Gaddafi’s Söhnlein Hannibal hört oder liest man indes nichts mehr. Ob der Berufssohn bereits die nächste Hausangestellte am verprügeln ist, bleibt reine spekulation. Aber das unsere Regierung in der Affäre um das Muttersöhnchen hart geblieben ist finde ich echt schon grossartig.

Bildquelle: dailyprobe.com

Gratis: kostenloser Englischkurs – Bunkerwohnungen – und Hartz IV

Neuerdings erhält jeder zürcher Erwachsene einen kostenlosen Englischkurs verpasst. Was man dafür tun muss? Kinder produzieren. Möglichst gestaffelt, damit eine optimale Repetition des Schulstoffes gewährleistet werden kann. Perfekt wäre es, einmal pro Jahr ein Kind auf die Welt zu stellen. Ab diesem Sommer erhalten auch wir den vom Staat gesponserten Englischkurs. Die Kinder gehen ja neuerdings bereits ab der zweiten Schulklasse ins Frühenglisch. Da die Eltern verpflichtet sind mit ihren Sprösslingen Hausaufgaben zu machen, lernen die Alten auch gleich ein währschaftes Englisch. Ob mit der oder Schweizer Akzent spielt doch gar keine Rolle. Hauptsache die Eltern der Kids verstehen Wörter wie “Couch Potato” oder können sich endlich in den Ferien einigermassen ausdrücken.

Das Fürhenglisch und der damit verbundene Gratis Englischkurs für die Eltern hat noch mehr Vorteile als auf den ersten Blick erkennbar. Je mehr Kinder gezeugt werden, desto besser wird es mal unserer AHV gehen. Und dass es weniger Arbeitsplätze haben könnte als neue Arbeiter herangezüchtet werden, spielt ja sowieso keine Rolle.

Platz haben wir zwar in unserem kleinen Land auch nicht zum Versauen, aber auch dafür gibt es eine Lösung. Das Schweizer Fernsehen SF macht es vor und geht in der Reality Show “Alpenfestung” für drei Wochen in den Bunker. Und da es bei uns an jeder Waldecke und auf nahezu jedem Hügel irgend einen Armeebunker gibt, bieten sich diese doch perfekt als Kindertagesstätten an. Die Teilnehmerin Annelies Gaberthüel aus “Alpenfestung” macht es mit ihrer 1 Jährigen Tochter Noemi ja schon fast vor.Sie geht zwar nicht in den Bunker, erlebt es aber quasi realtime mit, da ihr Mann im Loch sitzt und sich filmen lässt.

Und sollten doch einmal zuviele Zöglinge keine Arbeit finden, wandern wir doch einfach nach zu unseren neuen Freunden nach Deutschland aus. Nachdem sich der Peer und der Hansruedi wieder lieb haben, sind wir wieder die engsten Freunde. In Deutschland gibt es dann einen haufen Kohle pro Kind und Hartz IV ist auch nicht übel. Wir können dann mit dem vom deutschen Staat erhaltenen Geld locker unsere Daheimgebliebenen in der Schweiz besuchen gehen und ein paar Tage in der schönen Schweiz geniessen.

Und sollte dann die Weltwirtschaftliche Lage doch irgendwann einmal wieder einen Aufschwung bringen, wandern wir dann einfach in die Schweiz aus um dort neue Arbeit zu finden. Wer weiss, vielleicht sogar dort, wo man schon früher arbeitete.