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Eglisauber: das Städtchen am Rhein putzt sich raus

Schön, wird etwas gemacht in Eglisau(ber)! Noch schöner, bindet man die Bevölkerung mit ein. Eglisau leidet zusehends unter dem Problem des Litterings. Unachtsam weggeworfener Abfall verunstaltet das malerische Städtchen am Rhein immer mehr und nicht nur der Geruch sondern auch die durch die Abfälle angelockten Wildtiere stören das gemütliche beisammensein am Rhein. Mit diversen Aktionen, mit der Sensibilisierung der Schulkinder und Wettbewerben soll ein besseres Gefühl für die Sauberkeit von Eglisau in den Bürgern geweckt werden. Die Aktion “Eglisauber – Ein Ort putzt sich raus.” finden wir super und fragen uns nur noch: wann verschwindet endlich die Katzenscheisse aus dem Eglisauer Garten des Autors? Ist dies auch Littering?

Rheinschwimmen Eglisau

Das Rheinschwimmen in Eglisau: Ein Bild des Grauens, der Unfähigkeit und der Verantwortungslosigkeit.

Rhein-Schwimmbad Eglisau (Bild: badi-info.ch)
Rhein-Schwimmbad Eglisau (Bild: badi-info.ch)

Heute war das Rheinschwimmen der Schule Eglisau. Bei schönstem Wetter bewiesen die Organisatoren ein glückliches Händchen für alles, was in die Hosen gehen kann. Obwohl die Lehrer die Kinder in der Schule unter Druck setzten und darauf pochten das jeder eine viertel Stunde vor dem Start vor Ort sein muss, hatte der Anlass mindestens 30 Minuten Verspätung. Eigentlich nicht schlimm, wäre der Anlass nicht an einem Samstag und obligatorisch für alle Schulkinder. Familien die noch weiterziehen an diesem Samstag, so wie wir, waren einmal mehr aufgeschmissen und mussten das ganze Samstagsprogramm umstellen.

Dann hatte das Rheinschwimmen in Eglisau auch noch gravierende, gar lebensgefährliche Missstände. Ich betone hier noch einmal, dass das Rheinschwimmen der Schule Eglisau für alle Schulkinder ab der 2. Klasse obligatorisch ist und man nicht einmal einen Jokertag beziehen darf. So zwingt die Schule Eglisau auch Kinder in den Rhein zu springen, welche gar nicht schwimmen können. So soff beinahe ein Migrantenmädchen ab. Zwar war ein “Rettungsdienst” auf Booten in der Nähe der Kinder, dieser zögerte aber kostbare Sekunden, bis der Helfer ins Wasser sprang um das Mädchen zu retten. Dies war übrigens einer von zwei Vorfällen in den 30 Minuten in denen ich am Ufer stand und zugeschaut habe. Da frage ich mich: haben die vom “Rettungsdienst” das Lebensrettungsbrevet der SLRG?

Es kommt noch besser. Die Organisatoren des Rheinschwimmens Eglisau banden den Schulkindern konventionelle Stoff-Startnummern um. Mit Bändern um Bauch und Hals. So mussten die Kinder ins Wasser. Auch da: Verantwortung? Nicht die Spur. Liebe Lehrerinnen und Lehrer der Schule Eglisau: schreibt nächstes Jahr die Startnummer entweder auf die Badekappe oder mit einem Edding auf die Schulter der Kinder. So wird es überall, bei allen Schwimmanlässen gemacht, nur halt in Eglisau nicht. Dort nimmt man es lieber in Kauf, das die Kinder absauffen oder sich an der Startnummer strangulieren.

So nicht, Schule Eglisau! Wenn ihr die Kinder schon unter Zwang in den Rhein springen lässt, so müsst ihr auch sicherstellen dass die Kinder schwimmen können. Als ich zur Schule ging, hatten wir Schwimmunterricht und erlernten das Schwimmen. Was die Schule Eglisau beim Rheinschwimmen sprichwörtlich vom Stapel lässt ist unter aller Sau, gefährlich und hochgradig verantwortungslos.

Bild des Tages 03.07.2010

Neue Kategorie: Bild des Tages

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Bild des Tages (Copyright: 2lounge.ch)
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Schönes Eglisau – eine Würdigung

Auf mehrfache Kritik hin sehe ich mich zu diesem Beitrag verpflichtet, da Eglisau wirklich ein wunderbarer Flecken auf unserer Kugel ist.

Eglisau. Städtchen ein schmuckes Städtchen am Rhein. Etwas mehr als 3’500 Einwohner, in 355 Meter über Meereshöhe gelegen, bietet Eglisau alles was man sich als Familie wünscht. Egal, ob zum dort wohnen oder einfach nur als Tagestourist. Früher in österreichischer Hand mauserte sich Eglisau durch die Annehmlichkeiten die der Rhein und die ihn überspannende Brücke brachten, zur kleinen Stadt.

Die ruhige Lage überzeugt! Eglisau befindet sich inzwischen des Rheines und den Weinbergen. Eglisauer Wein ist übrigens weit ins Land hinein bekannt und geliebt! Die Nähe zur Natur lässt den Einwohnern oft das Gefühl kommen, stets irgendwie im Urlaub zu sein. So geht es auch mir. Obwohl ich nun seit nicht ganz 5 Jahren in Eglisau wohne, staune ich immer wieder ab der schönen Landschaft und geniesse es, diese zusammen mit meiner Familie an schönen Tagen zu erkunden. Und es hat für jeden etwas. Für die ganz Jungen im Sommer die Badi und die etwas Älteren die wunderbaren Wanderwege welche das Rheinstädtchen schön umranden. Wer etwas zur Geschichte von Eglisau erfahren will, besucht am besten das Ortsmuseum Weierbachhuus, welches übrigens auch für private Anlässe gebucht werden kann.

Danke des öffentlichen Verkehrs gelangt man relativ angenehm an sein Ziel, 30 Minuten von der Stadt Zürich entfernt, nahe zur deutschen Grenze. Wirtschaftlich ist Eglisau wohl nicht der boomendste Ort, was aber auch gut ist. Die Leute sind in Eglisau um zu leben, zu wohnen, zu geniessen und nicht in erster Linie um zu arbeiten. Dennoch gibt es das Nötigste in Eglisau. Ich staune beim verfassen dieser Zeilen gerade selbst, was Eglsau alles bietet: eine grosse Migros, einen Volg, einen Velohändler, einen italienischen Detailhändler, einen Sanitär, zwei Tankstellen, einen Blumenladen,  ein SB Solarium, zwei Autogaragen, eine Autowaschanlage, einen Zahnarzt, zwei Allgemeinmediziner, einen Coop (noch), eine Kinderkrippe, einen Kinderhort, ein Altersheim, diverse Restaurants, Hotels und Pizzakuriere, eine zwei Druckereien, ein Notariat, ein Schönheits- und Wellnessstudio, einen Coiffeur, eine Landmaschinenwerkstatt, ein Sportgeschäft, eine Schiffahrtsgesellschaft, einen Webdesigner, eine Werbeagentur, einen Immobilienmakler, einen Tierarzt, ein Personalbüro, eine Poststelle (bald mit Postomat), eine ZKB Filiale, eine Schreinerei, ein Glasbauer, eine erstklassige Fahrschule, und last but not least unsere Weinbauern.

Das ist es, was Eglisau so lebenswert und schön macht. Man hat alles was man braucht, ist schnell in der Stadt und dennoch hat man die Natur um sich herum. Aus der Tür, in die Natur und Energie tanken. Das was andere nur nach einer langen Autofahrt oder mit teurem Geld erkaufen müssen haben wir Eglisauer frei Haus geliefert. Im schönsten Städtchen der Schweiz. Eglisau.

Mein ganz herzlicher Dank geht an Herr Hans Bühler, welcher mir das wunderschöne Bild in diesem Beitrag zur Verfügung gestellt hat! Seine Webseite ist immer wieder einen Besuch wert! Vielen Dank!

Wahlen Eglisau 2010: weg mit dem Eingeborenenfilz!

Am 7. März 2010 wird in Eglisau ein neuer Gemeinderat und Gemeindepräsident gewählt…

…und seit rund einer Woche überläuft der Tom’sche Briefkasten mit der nervigen “Wähl-mich” Werbung welche auch heute die Briefkästen wie damals verstopft. Die Werbung kommt, ganz nach Budget der beworbenen Persönlichkeit, mal besser und mal grottenschlecht daher. Während gewisse SVP Soldaten aus den Vollen schöpfen können und hochglanz 200 gr/m2 A4 Superflex-Mega-Tönder-Feinripp-Falt-Flyer verteilen lassen, bringt es das Prokomitee des abtretenden Gemeindepräsident Peter Keller auf gewöhnliches Kopierpapier (er tritt zwar nicht mehr an, das Prokomitee will ihn dennoch quasi dazu überreden…). Die SVP Kandidatin Ursula Fehr (welche ich auch dieses Mal garantiert nicht gewählt habe!!!) grinst mich jeden Morgen von einem Stapel Holzharrassen an welcher auf dem Acker an der Hauptstrasse Richtung Bülach steht, und versaut mir so schon um 06:00 Uhr  mit ihrem für mich unsympathischen Lachen den Tag. Zumindest der lokal ansässige Druckereibetrieb OS Druck Schurter wird hoffentlich von dem politischen Affentheater profitiert haben. Aber genau das könnte es sein, was der Eglisauer Eingeborenenfilz mag. Weil einfach, einfach einfach ist. Oder so. Der Gemeindepräsident, der Liebling des Volkes? Oder interessieren sich die Ur-Eglisauer vielmehr dafür, das alles so bleibt wie es ist? Mehr Schein als Sein. So sehe ich das. Ich denke in Eglisau ist der Filz dichter als bei der FDP und unddurchdringlicher als eine schusssichere Weste vom israelischen Mossad. Und genau dieser dämliche Filz ermöglicht dann Betrügereien wie diese da. Die Ureinwohner von Eglisau schützen, stützen und verteidigen sich gegen alle bösen Einflüsse von den “Inquisitoren” welche in Form der Neuzuzüger das Rheinstädtchen Eglisau überschwemmen und mit ihrer modernen und offenen Gesinnung weiterbringen wollen. Wenigstens bleibt die Gewissheit, das irgendwann jeder sterben muss und sich so auch in Eglisau der Filzdschungel etwas lichtet. Ganz von selbst, ohne unser Zutun. Ich eckte in Eglisau schon mehrmals an. Sei es wegen Lapalien oder auch wirklich wichtigen Dingen. Aber das erneute Neuzuzüger-Bashing geht mir nun endgültig auf den Sack. Eglisau kann mich mal! Will man eine Verbesserung, wird man vom Gemeindeschreiber Kurt Forster – welcher sich ja lieber als Manager anstatt als Gemeindeschreiber bezeichnet – höchst persönlich am Telefon abgewimmelt. Oder wie es den Gehörgang von Herr Forster vielleicht besser schmeichelt: “Abgemanaged”.

Ich habe die Schnauze voll. Wie gesagt, Eglisau, so wie es jetzt ist, kann mich mal! Die Schnauze voll habe ich, von all den grosskotzigen Typen und Weibern welche Eglisau mit ihrer verknortzten, hinterwäldlerischen, bürgerunfreundlichen und einfach obermegahohlen Art zur Zürcher Unterländer Absteige für arrogante Knilche verkommen lassen. Ruft man in der Gemeindeverwaltung an, fragt man sich ernsthaft, wer hier genau wessen Lohn in Form von erdrückenden Steuern und Gebühren schön brav bezahlt. Dem Herr Forster zum Beispiel müsste mal jemand erklären, wer seine Lohntüte jeden Monat zuverlässig und pünktlich bereitstellt. Nicht ich alleine, logisch, aber wir alle in Eglisau und ich bin ein Teil davon! Auf meine Bitte hin, mich zurückzurufen geschah – wen wunderts – nichts.

Es ist Zeit für eine Veränderung! Ich freue mich, das wenigstens der mehrheitliche Rest der Gemeindeangestellten dynamisch und vor allem freundlich ist! Danke zum Beispiel an Herr Bosshard, welcher auch bei den wildesten Themen stets die Fassung behält und Freundlichkeit als oberste Tugend anzuwenden scheint. Lieber Herr Kurt Forster, nehmen sie sich ein Beispiel an ihrem Angestelltenm dem Herrn Bosshard. Der Typ, der kann was!

Veränderung heisst in meinem Fall, Fokus Eglisau zu wählen. Fokus Eglisau tritt an, gegen die Lokalmatadore, die Eglisauer Cowboys, der SVP und der FDP und – so hoffe ich – wird es Fokus Eglisau schaffen möglichst viele Gemeindeämter zu ergattern und den bisherigen Gemeindepräsidenten zu stürzen. Viva la Revolución! Ich jedenfalls habe nur Fokus Eglisau auf die Wahlzettel geschrieben und die übrigen Namensfelder mit den Namen der mir bekannten, jungen Neuzuzügern ausgefüllt. Alles, nur keine SVP, nur keine Jünger von Nationalrat und Eglisauer Bürger Hans Fehr. Keine sturen Böcke! Wir wollen ein wohnliches, gemütliches Eglisau indem die Einwohner wissen, wie man sich zu verhalten hat, wo die Gemeindeschreiber wissen, wann sie ein Anliegen ernst nehmen sollten. Klar ist, das durch Neuwahlen der Gemeindeschreiber derselbige bleiben wird. Aber vielleicht klopft ihm mal jemand auf die Finger.

Deshalb, am 7. März 2010, Fokus Eglisau wählen!