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PRISM Titelbild

PRISM – Was passiert wenn ich mich auf Facebook einlogge?

Viele Menschen wurden in den letzten Tagen ziemlich vom Skandal um PRISM überrascht. Plötzlich wir der Film “Der Staatsfeind Nr. 1” Realität. Im doppelten Sinn, offensichtlich schaut die totale Überwachung des Einzelnen genau so möglich, wie das eine einzelne Person plötzlich ein Staatsfeind der USA wird.

Ich habe in den letzten Tagen nicht viel neues Erfahren, ausser das “Echelon” nicht mehr Echelon heisst, sondern ein Namens- und Funktionsupgrade mit dem Namen “Prism” erhalten hat. Böse NSA! ;)

Aber technisch schwierig ist diese Art der Überwachung nicht. Schliesslich werden ja “nur” Metadaten (Wer, Wann, Wo und mit Wem) überwacht und gespeichert. Ironischerweise wird der DDR heute noch vorgeworfen, dass die Überwachung das schlimmste in diesem Staat war.. Ahja!

Ich möchte mich gar nicht weiter zu PRISM äussern. Sondern euch eine coole Karte zeigen! Mit der untenstehenden Karte könnt ihr überprüfen wo der Datenstrom durchfliesst  wenn ihr Facebook, Google oder andere Dienste mit eurem Browser öffnet. Danach wird euch auch klar sein, warum die Amerikaner hier ein sehr einfaches Spiel haben.

Klickt einfach auf einen Button um die Visualisierung zu starten!

(Bei amerikanischen Karten ist es absolut üblich, dass die USA in der Mitte des Kartenausschnitt sind) ;)

bingLogo_reverse_lg

Bing das bessere Google?

Wenn wir im Internet etwas suchen, gehen wir direkt zu Google. Bei vielen Personen ist Google auch gleich die Startseite im Browser. Viele suchen auch direkt im Browser nach Inhalten, und auch dort wird oft Google als Standard benutzt.

Ich war bisher ein wirklich grosser Google Fan. Aber in letzter Zeit wird Google wirklich mühselig. Früher konnte ich mit einem Klick direkt nach deutschen Inhalten, oder Inhalte aus der Schweiz suchen. Eine Option die ich sehr oft brauche. Heute muss man auf “Suchoptionen” klicken, danach auf “Web” und erst dann kann ich eine meiner Optionen anwählen -> wirklich nervend!

Auch die Bildersuche wurde erst kürzlich verschlimmbessert. Früher konnte man in der Suchübersicht sofort alle Relevanten Daten zu den Bildern erkennen. Auflösung, und von welcher Webseite das Bild stammt. Heute muss man immer mit der Maus über ein Bild fahren um die Daten dieser des einzelnen Bildes zu bekommen. Eine nette Gesamtübersicht, gibt es nicht mehr.

BingsucheFür mich war klar Alternativen müssen her. So bin ich auf Bing gestossen. Bing ist die Suchmaschine von Microsoft. Sie trägt, zwar noch den Namen “beta” aber funktioniert bisher wunderbar. Nur Deutsche Inhalte suchen? Nur Seiten aus der Schweiz anzeigen funktioniert mit einem Klick tadellos. Ich nutze Bing seit 3 Tagen als Standardsuche sowohl auf meinem Macbook wie auch auf dem iPhone und iPad – bisher bin ich sehr zufrieden. Leider bietet die Bildersuche von Bing, die selben Mängel wie die von Google – damit muss ich wohl leben.

Vorerst ist klar, ich werde bei Bing bleiben. Wenn ich weiterhin mit der Qualität der Suchergebnisse von Bing zufrieden bin, werde ich wohl für immer “bingen” und nicht mehr “googeln” :D

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Cloud mal anders, ownCloud im Praxistest!

Gestern hatte ich mal wieder etwas Freizeit. Wisst ihr das Freizeit etwas wunderbares ist? Ich nutzte meine freie Zeit um ein Problem zu lösen, das noch gar keines war – Vorausdenkend!

Bisher hatte ich für die Synchronisation von Mails, Kontakte, Termine, Kalender, Lesezeichen, etc iCloud von Apple benutzt. Vor der Apple iCloud nutzte ich die Google Dienste. Und davor hab ich das alles noch manuell gemacht.

Das Problem, die kostenlosen 5 GB Speicherplatz der iCloud waren bald voll. Und die iCloud ist gerade im Mail-bereich nicht so zuverlässig wie ich das früher von Google kannte – schade eigentlich.

iCloud Speicherplatz bei Apple, ist wie alles bei Apple ziemlich teuer. 10 GB kosten 20 CHF / Jahr. 50 GB 100 CHF im Jahr. Das ist schon sehr viel Geld, wenn man bedenkt, das Speicherplatz heute nichts mehr kostet.

Die einzige Alternative die ich kannte, die eine “all-in-one” Lösung anbietet, sind die Dienste von Google. Bevor ich auf Google umstellen wollte, versuche ich eine Eigenlösung.

CardDav Eingabe ohne “http://” bei iOS

Hier kommt die openSource Lösung “ownCloud” ins Spiel. ownCloud ist openSource und lässt sich Kinderleicht auf einem Server installieren, das ganze dauerte bei mir keine 5 Minuten. Die Installation beschreibe ich hier nicht, da ownCloud hervorragend dokumentiert ist.

Danach habe ich mein Adressbuch und meine Kalender direkt aus den jeweiligen OS X Apps exportiert, und bei meiner ownCloud Installation importiert.

Das Protokoll für die Synchronisierung bei den Adressbüchern ist CardDav und bei den Kalendern CalDav. Diese Protokolle sind bei OS X und bei iOS standardmässig vorhanden. Einfach den bei ownCloud angeziegten Link kopieren, Benutzername und Passwort eingeben und der Sync läuft.

Achtung: bei iOS muss die CardDav/CalDav ohne http:// eingetippt werden, sonst erhält man nur eine nichtssagende Fehlermeldung. Scheint ein Bug in iOS zu sein, der sowohl bei iOS 5 wie auch beim neuen iOS 6 auftaucht.

ownCloud bietet auch einen Sync von Dateien an, wie man es von Dropbox oder Microsoft SkyDrive kennt. Das funktioniert einwandfrei direkt über die Weboberfläche im Browser. Oder mit einer App die es für Windows, Linux, OS X, iOS und Android gibt. Dort kann man wie in Dropbox auswählen welche Ordner synchronisiert werden sollen.

ownCloud Weboberfläche

Die Weboberfläche ist auch mein einziger Kritikpunkt. Mir ist klar, dass diese Webapp ziemlich kompliziert und funktionsreich ist. Sie ist aber auch (im Vergleich zu iCloud oder Google) ziemlich langsam. Die ownCloud Entwickler versprechen Besserung mit der nächsten Version. Ausserdem funktioniert sie (wie alle modernen Webapps) nur mit aktiviertem JavaScript. Trotzdem ist die Weboberfläche ziemlich nützlich, um von jedem Computer (mit Internetzugang) kurz den Kalender oder das Adressbuch anzuschauen.

Vorteile

Einige von euch werden sich jetzt denken. Das ist ja alles gut und recht. Aber genau das selbe habe ich bei Microsoft, Dropbox, Google oder iCloud auch. Warum braucht es da was eigenes.

Der erste Vorteil liegt auf der Hand – es ist kostenlos. Der zweite Vorteil, man kann auswählen auf welchem Server man seine Daten will. Die Daten kann man (serverseitig) verschlüsseln, und kein Grossunternehmen hat Zugriff auf die eigenen sensiblen Daten. Der letzte Vorteil? Ich bin ein Freak und bastle gerne!

Falls jemand von euch einen 2Lounge ownCloud Zugang will. Kann er sich über das untenstehende Kontaktformular melden!

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datenschutz

Datenschutz bei 2lounge – Google Analytics

Liebe Leserinnen und Leser,

Wieder einmal einen Beitrag in eigener Sache. Unser Blog verwendete seit mehreren Jahren Google Analytics, um Seitenzugriffe, Besucherzahlen, etc. auszuwerten. Google Analytics ist ein grossartiges Tool mit vielen sehr mächtigen Funktionen. Allerdings gibt es etwas negatives – der Datenschutz.

Das Problem an der Funktion ist, dass unsere Besucher bisher ungefragt, zur Datensammelquelle für Google wurde. Bei jedem Seitenaufruf, wurden alle Daten direkt an Google übermittelt – Google Analytics ist sehr weit verbreitet – dieses Vorgehen ist heute leider Standard.

Ab heute ist alles anders. Wir analysieren weiterhin die Daten unserer Benutzer: Nutzen dazu aber inzwischen ein Programm, das auf unserem eigenen Server läuft – es werden keine Daten mehr an Google gesendet.

Um hier die notwendige Transparenz herzustellen eine kurze Liste, welche Daten wir speichern:

  • IP Adresse (damit ein Besucher nur einmal als Besucher deklariert wird)
  • Mit welchem Browser (inkl. Version) sie unterwegs sind. (Hilft bei der Webseitengestaltung)
  • Welchen Artikel sie aufgerufen haben, inkl. wie lange sie da waren. Und das weitere Verhalten (Lesen sie einen anderen Artikel oder Verlassen sie den Blog wieder).
  • Von welcher Webseite sie kommen (Wichtig, welche Webseite verlinkt auf uns? Oder, mit welchem Suchbegriff haben sie uns gefunden?
  • Verwendetes Betriebsystem und Bildschirmauflösung

 

Was machen wir mit diesen Daten?

Diese Daten werden weder verkauft, noch sonstwie an dritte weitergegeben. Wir analysieren diese Daten aus diversen Gründen: Einerseits Designtechnischegründe (welcher Browser, welche Bildschirmauflösung) anderseits auch aus Inhaltsbezogene Gründe, welche Artikel werden oft gelesen welche gar nicht?

Ich will das nicht!

Wir haben grosses Verständnis für alle Besucherinnen und Besucher, die nicht wollen, dass diese Daten bei uns abgespeichert werden. Sie haben zwei Möglichkeiten, sie können in ihrem Browser die “Do not Track” Option aktivieren.

Oder sie können hier ein Cookie speichern, das unserem Server mitteilt das sie nicht “getrackt” werden wollen, klicken sie dafür untern auf die Checkbox.

Das neue Android Forum der Schweiz

Heute ist Premiere. android-schweiz.ch eröffnete Heute das Android Schweiz Forum.

Wer immer auch eine Frage rund um das Thema Android, Market, Apps, Entwicklung, etc. hat, findet im Schweizer Android Forum bestimmt guten Rat. Und das nicht teuer, sondern kostenlos.

ASF (Android Schweiz Forum)

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Hier geht es direkt zum Forum: forum.android-schweiz.ch