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Mac, iCloud, iPhone und Outlook

outlook2011iconJeder Mac User, der Outlook 2011 benutzt, wird das Problem kennen. Wie synchronisiere ich meine Kontakte und Kalenderdaten mit meinem iPhone. Gleich vorneweg und OS X 10.6 (Snow Leopard) funktioniert das reibungslos. Ab OS X Lion muss man ein bisschen basteln.

Outlook 2011 für Mac hat die sogenannten “Synchronisierungsdienste” in den Einstellungen. Dort kann man auswählen, welche Kalender und welches Adressbuch man synchronisieren möchte. Das Problem es funktioniert grundsätzlich nur mit lokalen Adressbüchern und Kalendern. Auf Deutsch: Man kann seine Kontakte und Kalender leider nicht mit iCloud synchronisieren.

Diese “Synchronisierungsdienste” funktionieren nur, wenn auf dem Mac iSync installiert ist. iSync wurde ursprünglich von Apple selbst direkt mit OS X ausgeliefert und war vorinstalliert. Seit OS X 10.7 (Lion) ist dieses Programm nicht mehr installiert. Warum weiss nur Apple…

hero_isyncAlso lange Rede kurzer Sinn. Ihr müsst iSync wieder installieren, es läuft bei mir unter OS X 10.8.2 (Mountain Lion) einwandfrei. iSync bekommt ihr aus einem alten Backup, oder von einer Snow Leopard DVD oder ihr ladet es hier herunter. Entpackt das Zip Archiv, und schiebt die iSync App in euer “Programme” Verzeichnis.

Öffnet nun die OS X Apps für Kalender und Adressbuch, exportiert dort eure Kalender und eure Adressbücher. Deaktiviert in den Systemeinstellungen den iCloud Sync, und importiert die Daten wieder nun sind sie lokal gespeichert. Nun startet iSync und Outlook. In Outlook könnt ihr in den Einstellungen nun die “Synchronisierungsdienste” aktivieren. Je nach Anzahl Daten müsst ihr etwas Geduld beweisen und warten (eine Rauchen, Kaffee holen, etc ;)).

Nun müsst ihr auf eurem iPhone / iPad, noch die iCloud Synchronisierung in den Systemeinstellungen für Kontakte und Kalender deaktivieren. Die vorhanden Einträge sollen gelöscht werden.

Bildschirmfoto 2013-02-01 um 00.47.29Danach sollten all eure Kalender und Adressbücher erfolgreich in Outlook angezeigt werden. Nun stöpselt ihr eure iPhone oder iPad an iTunes an (ich empfehle hier die Wlan Synchronisierung zu benutzen, spart euch das einstöpseln). Öffnet in iTunes die Übersicht eures i-Device und klickt oben auf den Reiter “Info”. Dort könnt ihr nun anklicken, dass Kontakte und Kalender synchronisiert werden sollen.

Wenn nun alles richtig gelaufen ist, hat es funktioniert. Der Nachteil dieser Lösung liegt auf der Hand, die Daten werden immer erst synchronisiert wenn man seinen I-Devices mit seinem Mac verbindet, oder der Mac und seine iDevices im selben W-Lan Netzwerk sind, keine Echtzeitsynchronisierung über iCloud – schade!

Es bleibt zu hoffen, das iSync mit den zukünftigen OS X Updates kompatibel bleibt. Auch wäre es schön, wenn Microsoft für Outlook mal ein Update nachreichen würde, das CardDav und CalDav Unterstützung bietet, dann könnte man direkt in Echtzeit über iCloud / Google Kalender, etc synchronisieren!

Link zum iSync Download.

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Cloud mal anders, ownCloud im Praxistest!

Gestern hatte ich mal wieder etwas Freizeit. Wisst ihr das Freizeit etwas wunderbares ist? Ich nutzte meine freie Zeit um ein Problem zu lösen, das noch gar keines war – Vorausdenkend!

Bisher hatte ich für die Synchronisation von Mails, Kontakte, Termine, Kalender, Lesezeichen, etc iCloud von Apple benutzt. Vor der Apple iCloud nutzte ich die Google Dienste. Und davor hab ich das alles noch manuell gemacht.

Das Problem, die kostenlosen 5 GB Speicherplatz der iCloud waren bald voll. Und die iCloud ist gerade im Mail-bereich nicht so zuverlässig wie ich das früher von Google kannte – schade eigentlich.

iCloud Speicherplatz bei Apple, ist wie alles bei Apple ziemlich teuer. 10 GB kosten 20 CHF / Jahr. 50 GB 100 CHF im Jahr. Das ist schon sehr viel Geld, wenn man bedenkt, das Speicherplatz heute nichts mehr kostet.

Die einzige Alternative die ich kannte, die eine “all-in-one” Lösung anbietet, sind die Dienste von Google. Bevor ich auf Google umstellen wollte, versuche ich eine Eigenlösung.

CardDav Eingabe ohne “http://” bei iOS

Hier kommt die openSource Lösung “ownCloud” ins Spiel. ownCloud ist openSource und lässt sich Kinderleicht auf einem Server installieren, das ganze dauerte bei mir keine 5 Minuten. Die Installation beschreibe ich hier nicht, da ownCloud hervorragend dokumentiert ist.

Danach habe ich mein Adressbuch und meine Kalender direkt aus den jeweiligen OS X Apps exportiert, und bei meiner ownCloud Installation importiert.

Das Protokoll für die Synchronisierung bei den Adressbüchern ist CardDav und bei den Kalendern CalDav. Diese Protokolle sind bei OS X und bei iOS standardmässig vorhanden. Einfach den bei ownCloud angeziegten Link kopieren, Benutzername und Passwort eingeben und der Sync läuft.

Achtung: bei iOS muss die CardDav/CalDav ohne http:// eingetippt werden, sonst erhält man nur eine nichtssagende Fehlermeldung. Scheint ein Bug in iOS zu sein, der sowohl bei iOS 5 wie auch beim neuen iOS 6 auftaucht.

ownCloud bietet auch einen Sync von Dateien an, wie man es von Dropbox oder Microsoft SkyDrive kennt. Das funktioniert einwandfrei direkt über die Weboberfläche im Browser. Oder mit einer App die es für Windows, Linux, OS X, iOS und Android gibt. Dort kann man wie in Dropbox auswählen welche Ordner synchronisiert werden sollen.

ownCloud Weboberfläche

Die Weboberfläche ist auch mein einziger Kritikpunkt. Mir ist klar, dass diese Webapp ziemlich kompliziert und funktionsreich ist. Sie ist aber auch (im Vergleich zu iCloud oder Google) ziemlich langsam. Die ownCloud Entwickler versprechen Besserung mit der nächsten Version. Ausserdem funktioniert sie (wie alle modernen Webapps) nur mit aktiviertem JavaScript. Trotzdem ist die Weboberfläche ziemlich nützlich, um von jedem Computer (mit Internetzugang) kurz den Kalender oder das Adressbuch anzuschauen.

Vorteile

Einige von euch werden sich jetzt denken. Das ist ja alles gut und recht. Aber genau das selbe habe ich bei Microsoft, Dropbox, Google oder iCloud auch. Warum braucht es da was eigenes.

Der erste Vorteil liegt auf der Hand – es ist kostenlos. Der zweite Vorteil, man kann auswählen auf welchem Server man seine Daten will. Die Daten kann man (serverseitig) verschlüsseln, und kein Grossunternehmen hat Zugriff auf die eigenen sensiblen Daten. Der letzte Vorteil? Ich bin ein Freak und bastle gerne!

Falls jemand von euch einen 2Lounge ownCloud Zugang will. Kann er sich über das untenstehende Kontaktformular melden!

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Happy Birthday Windows

Microsoft Windows. Jeder kennt es und bestimmt jeder hat es schon mehrmals verflucht. Trotzdem ist das Marktführende Betriebsystem 25 Jahre alt geworden. Als Geschenk gibt es hier einige Bilder von der Geschichte von Windows.

Windows 1.x:

Windows 2.x

Windows 3.0

Windows 3.1

Windows NT 3.1

Windows NT 3.5

Windows NT 4.0

Windows 95

Windows 98

Windows ME

Windows 2000 (NT 5)

Windows XP (NT 5.1)

Windows Vista (NT 6.0)

Windows 7 (NT 6.1)

Das neue Swisscom TV. So könnte es aussehen.

Das neue Windows Media Center heisst Windows 7 Embedded.

Swisscom nutzt für ihr Internet TV Angebot bekanntlich Windows Media Center auf ihren Settopboxen. Das dies gut funktioniert, hat Swisscom bereits in einem Test gezeigt. Das es Schattenseiten gibt, darf man auch nicht verheimlichen, in der Zwischenzeit kann man aber sagen, dass das Swisscom TV – Angebot extrem stabil, sehr gut ausgebaut (über 1000 Videos on demand) und zuverlässig funktioniert. Nun präsentierte Microsoft an der IDF 2010 das neuen Media Center, eben Windows 7 Embedded. Und das sieht richtig geil aus. Schade nur, das Swisscom nachwievor die richtig coolen Features welche bereits jetzt in Swisscom TV (Windows Media Center) vorhanden wären, beschneidet und dem Nutzer vorenthält. So ist es nicht möglich, Bilder, oder eigene Filme von einem anderen PC auf die Swisscom TV Settopbox zu streamen. Auch im Internetsurfen ist mit Swisscom TV nicht möglich. Beschnitten wird das ganze wohl darum, um den Supportaufwand seitens der Swisscom auf ein Minimum zu reduzieren. Man stelle sich die Flut von Anrufen in das Callcenter vor, wenn man plötzlich Videos vom eigenen Rechner streamen könnte, und das Otto-Normale nicht hinbekommt.

Die nachfolgende Galerie zeigt ein paar Screenshots vom neuen, besseren Media Center und was uns (hoffentlich) in ein paar Jahren in die Swisscom Tv – Haushalte geliefert wird. Gemacht wurden die Bilder von engdagdet.com an der IDF 2010. Dort präsentierte Acer einen LCD Fernsehen mit eingebautem Windows 7 Embedded.

Bilderquelle: engadget.com

Windows Bluescreen Top Ten

Wer hat ihn erfunden? Richtig; Microsoft.

Wenn nichts mehr geht und Windows sich selbst tötet, dann kommt nur noch eines: der Bluescreen. Hier die besten Bilder welche doch den einen oder anderen Leser zum Schnmunzeln bringen werden. Viel Spass bei unseren “Microsoft Windows Bluescreen Top Ten”.

Bluescreen am "Nine-Inch-Nails" Konzert

Bluescreen am "Nine-Inch-Nails" Konzert

Bluescreen an einer Hausfassade

Bluescreen an einer Hausfassade

Welches Kind möchte damit noch spielen?

Welches Kind möchte damit noch spielen?

Heute gibts keine Coke

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Bluescreen am Flughafen Abu Simbel in Ägypten

Bluescreen am Flughafen Abu Simbel in Ägypten

McBluescreen Royale

McBluescreen Royale

Kein Geld = Bluescreen

Kein Geld = Bluescreen

Ob das der Kondukteur glaubt?

Ob das der Kondukteur glaubt?

Nächster Halt, Redmond

Nächster Halt, Redmond

Bluescreen Werbetafel

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