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Bezahlen mit dem Handy

HTC One X – Eines von vielen Smartphones das bereits NFC unterstützt.

Ab dem nächsten Jahr sollte man bei den grossen Detailhändler (Migros und Coop) in der Schweiz mit NFC bezahlen können. NFC ist hier in der Schweiz eine sehr unbekannte Technologie, obwohl inzwischen so gut wie jedes Smartphone einen NFC Chip hat und diese Technologie damit unterstützt.

Die Technologie ist simpel, an der Kasse hält man sein Handy kurz an ein Lesegerät und es ist bezahlt – kleinere Beträge brauchen nicht mal eine PIN-Code Abfrage.

Wirklich neu ist das ganze nicht. NFC ist eigentlich eine vergleichsweise alte Technologie. Beinahe alle Kreditkarten haben heute bereits einen solchen Chip. Statt einer Karte hat man diesen Chip nun direkt in seinem Handy.

Bereits heute kann man an Valora Kiosken oder in einigen McDonald’s Restaurants damit bezahlen. Ich hoffe, dass wenn Migros und Coop mitmachen, diese Technologie etwas verbreiterter wird. Mit gefällt die Idee schnell und unkompliziert mit dem Handy zu bezahlen.

So funktioniert NFC

NFC bedeutet “Near Field Communication” ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten. Das ganze funktioniert allerdings nur über kurze Strecken (etwa 4 cm).

Wo wird NFC bereits eingesetzt

  • In Österreich kann man bei der ÖBB seit September 2007 Kontaktlos bezahlen.
  • Seit 2011 ist der neue Personalausweis der Bundesrepublik Deutschland NFC fähig.
  • In Japan wird NFC schon an verschiedenen Orten eingesetzt.

Der Untergang von Nokia!

Ich mag mich noch an mein erstes Handy erinnern. Früher war es absolut selbstverständlich: Handy = Nokia. Doch seit einigen Jahren bringt es Nokia nicht mehr fertig ihre Geräte zu verkaufen. Sie sind zurzeit noch Marktführer mit ihren Symbian genannten Betriebsystem, verlieren aber von Monat zu Monat mehr Marktanteile und haben keine Chance diese wieder zurückzuholen.

Schade eigentlich, den die Nokia Geräte sind meistens qualitativ sehr gut und langlebig. Der Grund warum ich kein Nokia benutze ist die Software. Nokias Symbian ist auf Touchscreens eine Qual, die Menüführung eine Katastrophe als Beispiel: Um eine SMS zu versenden muss man nach dem Schreiben der SMS und dem hinzufügen des Empfängers auf “Optionen” drücken, danach auf “Senden” – ein unmöglicher Umweg – Senden müsste direkt erreichbar sein.

Nokia hat angekündigt einiges an ihren Produkten zu ändern, um wieder in den Markt einsteigen zu können. Ich habe ja darauf gehofft, das Nokia auf Google Android zurückgreifen wird. Nokia Hardware und Android OS wäre mein Traum von grossartiger Qualität. Heute hat Nokia bekannt gegeben, dass sie bei den Smartphones nur noch Windows Phone 7 verwenden wollen.

Meiner Meinung nach ist das der Untergang. Windows Phone 7 wurde Ende lezten Jahres veröffentlicht, das OS unterstützt keine grundlegende Funktionen wie Copy & Paste oder Multitasking für alle Anwendungen. Auch im Windows Phone App Store befinden sich so gut wie keine Apps.

Schade. Ich bin überzeugt davon, dass wir in den nächsten zwei Jahren einen sehr traurigen Untergang der Handysparte von Nokia miterleben werden müssen.

Chrome to Phone

Das ich ein Google Fanboy bin sollte inzwischen klar sein. Das Google Chrome mein Standard Browser und ich ein Google Android Smartphone besitze, dürfte selbstverständlich sein. Google hat ein neues tolles Feature, dass nennt sich “Chrome to Phone”.

Chrome to Phone wird als Erweiterung in Google Chrome installiert (inzwischen gibt es auch ein Firefox Addon). Zusätzlich muss man auf seinem Android die “Chrome to Phone” App über den Google Market installieren. Danach lassen sich die offenen Fenster und Tabs mit dem Android Browser in Echtzeit synchronisieren. Was ich noch viel besser finde, ist die “Copy Paste” Funktion.

Lange SMS kann man damit direkt am Computer schreiben. Einfach einen Text in ein Textfeld schreiben, diesen markieren und über den “Chrome to Phone” Button wird der Text in die Zwischenablage deines Android Phones kopiert. Man kann damit auch normale Texte die auf einer Webseite stehen in die Zwischenablage deines Smartphones kopieren.

Das ganze funktioniert bei mir absolut Problemlos, und sehr schnell! Ich kann allen Android Usern das Feature wärmstens empfehlen.

HTC Hero: Nextgen Android Mobile aus der HTC Sense Reihe

Hier das Aktuellste zum neusten Wurf aus der HTC Schmiede. Dem HTC Hero. Das HTC Hero weist die neue Benutzeroberfläche HTC Sense auf welche zugleich eine neue Smartphone – Produktlinie einläutet.

HTC Sense wurde dem Android Betriebssystem von Google oben drauf geklatscht. Gleich verfährt HTC schon seit einiger Zeit bei den Windows Mobile Smartphones und fügt die HTC eigene Bedienoberfläche dem Betriebssystem hinzu. Nun hat HTC heute erstmals informiert und sein neues Steckenpferd präsentiert. HTC Sense geht einen Schritt in die richtige Richtung. So kann der Benutzer die Oberfläche seines HTC Hero nun komplett selber gestalten. Er kann die Symbole anordnen wie er möchte und anhand zahlreicher Widgets seinen HTC Hero – Desktop mit zahlreichen Informationen nach belieben bestücken. HTC Sense bringt dem Hero auch Facebook und Co bei. So kann man sich aktuelle Statusupdates von seinen Freunden direkt anzeigen lassen.

Das in Weiss oder (wie es HTC nennt) Braun gehaltene HTC Hero muss definitiv ein Gerät zum anfassen sein. Gemäss HTC ist das Gehäuse mit Teflon beschichtet, was ein extrem angenehmes Handgefühl ergeben soll. Wobei ich sagen muss, das Teflon ja bekanntlich auch extrem empfindlich ist. So jedenfalls in unseren Bratpfannen zu Hause.

Das Display ist wie das des HTC Magic ein kapazitives HVGA Display (nicht Druck, sondern Berührungsempfindlich, wie das des iPhones), welches dank einer neuen Beschichtung resisten gegen Schlieren und Fingerabdrücke sein soll. Die Auflösung wird nun konsequent gesteigert um auch hier dem iPhone Paroli zu bieten.

Weitere Verbesserungen sind der nun eingebaute 3.5mm Klinken – Stecker, welcher den Einsatz eines Adapters überflüssig macht. Dieser ist beim HTC Magic noch nötig, um mit nicht-HTC Kopfhörern Musik zu hören. Ein digitaler Kompass ist ebenso vorhanden, wie ein Beschleunigungssensor. Damit wird das HTC Hero auch für Autofreaks ein absolutes Muss, denn diese können dank dem Beschleunigungssensor nun die Beschleunigung ihrer Karre messen.

Die Kamera übertrifft mit 5 Megapixeln und Autofokus die kühnsten Erwartungen und lässt das iPhone 3G S sofort alt aussehen.

Zu kaufen wird es das HTC Hero in der Schweiz ab Mitte Juli geben. Schade also um alle die (Wie ich auch), welche sich sofort in HTC Magic gekrallt haben. Preistechnisch dürfte das HTC Hero um die 900.- Franken liegen. Wer es kaufen will, muss also bluten.

Fazit aus den ersten Infos: Eine Weltneuheit ist es nicht, das HTC Hero. Aber eine schnelle und wahrscheinlich gute Antwort auf das iPhone 3G S. Obwohl Apple ein paar Wochen Vorsprung haben wird, könnte es dem HTC Hero reichen ein paar Käufer auf seine Seite zu ziehen.

Die Spezifikationen des neuen HTC Hero präsentieren sich wie folgt (Quelle: HTC Website):

Specification

Processor Qualcomm® MSM7200A™, 528 MHz
Platform Android™
Memory ROM: 512 MB
RAM: 288 MB
Dimensions (LxWxT) 112 x 56.2 x 14.35 mm ( 4.41 x 2.21 x 0.57 inches)
Weight 135 grams ( 4.76 ounces) with battery
Display 3.2-inch TFT-LCD touch-sensitive screen with 320×480 HVGA resolution
Network HSPA/WCDMA:
– 900/2100 MHz
– Up to 2 Mbps up-link and 7.2 Mbps down-link speeds
Quad-band GSM/GPRS/EDGE:
– 850/900/1800/1900 MHz
(Band frequency and data speed are operator dependent.)
Device Control Trackball with Enter button
GPS Internal GPS antenna
Connectivity Bluetooth® 2.0 with Enhanced Data Rate and A2DP for wireless
Wi-Fi®: IEEE 802.11 b/g
3.5 mm audio jack
Camera 5.0 megapixel color camera with auto focus
Audio Supported Formats MP3, AAC(AAC, AAC+, AAC-LC), AMR-NB, WAV, MIDI and Windows Media® Audio 9
Video Supported Formats MPEG-4, H.263, H.264 and Windows Media® Video 9
Battery Rechargeable Lithium-ion battery
Capacity: 1350 mAh
Talk time:
– Up to 420 minutes for WCDMA
– Up to 470 minutes for GSM
Standby time:
– Up to 750 hours for WCDMA
– Up to 440 hours for GSM
(The above are subject to network and phone usage.)
Expansion Slot microSD™ memory card (SD 2.0 compatible)
AC Adapter Voltage range/frequency: 100 ~ 240V AC, 50/60 Hz
DC output: 5V and 1A
Special Features G-sensor
Digital Compass

iPhone: Telco Feind Nummer 1

10 Gründe gegen das iPhone. Aus der Sicht eines Mobilfunkanbieters.
Der grosse Hype um das iPhone von Apple ist vorbei. Jeder der unbedingt eins wollte, hat eins. Aber wie sieht der iPhone Hype aus Sicht eines Operators wie Swisscom oder Orange aus? Was bedeutet es für Operator welche das iPhone nicht im Sortiment haben (wie Sunrise)?

Die renomierte Telecom – Beratungsfirma Strand Consult hat die wichtigsten Punkte ihrer Analysen nun in einem Newsletter veröffentlicht. Durch Gespräche mit dem C – Level von diversen grossen Telco Firmen rund um den Globus kam Strand zu ganz interessanten Schlüssen:

  1. Das iPhone besetzt nur einen absolut kleinen Nischenmarkt von Weltweit 1%. Für einzelne Länder kann der Marktanteil diesen Wert natürlich übersteigen.
  2. Erschreckend viele tausend Managementstunden gehen bei den Mobilfunkfirmen drauf, welche das iPhone und die damit verbundenen Limitationen durch Apple umsetzen wollen. All diese schweinisch teuren Arbeitsstunden werden für ein Prestigeprodukt aufgewendet, welches maximal 5% der Kunden eines Providers bedient. Die anderen 95% der Kunden welche den Cashflow generieren werden dabei vernachlässigt.
  3. Viele der vorab genannten 95% Kunden fühlen sich von ihrem Mobilfunk Operator durch den iPhone Hype vernachlässigt. Die Churntendenz (Kündigungsbereitschaft eines Kunden) und Wechsel zu einem nicht – iPhone – Provider (z.Bsp. Sunrise) steigt übermässig an.
  4. Die iPhone – Provider erhofften sich durch das iPhone eine Erhöhung des Datentraffics auf ihrem Netz. Die meisten mussten aber feststellen dass die Kunden welche mit dem iPhone Datentraffic verursachten bereits vorher, also bevor sie ein iPhone besitzten, regelmässigen Datenverkehr verursachten. Der erwartete Impact beim Datenrevenue (Daten Umsatz) blieb aus. Die Telekomfirmen sollten sich besser auf den Voicerevenue (Sprach Umsatz) konzentrieren. Weiterlesen