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iOS 6.1 und LTE

Gestern Abend veröffentliche Apple ein Update für alle iOS Geräte und Apple TV. Die Versionsnummer ist iOS 6.1. Die Neuerungen hinter iOS 6.1 sind ziemlich rar, aber es handelt sich auch nur um ein Minor Update.

Was ist neu?

  • iTunes Match: Lieder können nun einzel heruntergeladen und gelöscht werden
  • Passbook: optische Überarbeitung
  • iCloud: Neuer “Welcome – Screen”
  • Lock Screen: Neuer Lock der Audiosteuerung (gefällt mir!)

swisscom4G

LTE:

Alle Swisscom Rechnungsabonnenten haben seit iOS 6.1 endlich auch LTE. Genaueres über die Netzabdeckung findet man direkt bei Swisscom. Grundsätzlich sind alle grösseren Städte und Touristenorte bereits mit LTE abgedeckt.

Apple hat zudem auch einige spannende Zahlen in ihrer Pressemitteilung versteckt:

  • iOS 6.x: über 300 Millionen iOS Geräte laufen bereits mit iOS 6. (Android träumt von sowas!)
  • 9 Milliarden Fotos wurden bisher in die Apple iCloud Fotostream geladen
  • 450 Milliarden iMessages gingen bisher über den Apple Server
  • und es wurden 4 Billionen Push Notifications gesendet

Unterstützte Geräte?

  • iPhone 5
  • iPhone 4s
  • iPhone 4
  • iPhone 3GS
  • iPod Touch 5G
  • iPod Touch 4G
  • iPad mini (WiFi)
  • iPad mini (WiFi + Cellular)
  • iPad 4 (WiFi)
  • iPad 4 (WiFi + Cellular)
  • iPad 3 (WiFi)
  • iPad 3 (WiFi + Cellular)
  • iPad 2 (WiFi)
  • iPad 2 (WiFi + Cellular)

Entäuschendes Update?

Viele Kommentare bei gewissen News-Seiten sind enttäuscht. iOS 6.1 sei altbacken. Wir haben auf ein neues Userinterface gehofft. Hier muss ich mal ein paar Dinge loswerden. Erstens, es ist ein Minor Update. Neue Funktionen wird es erst im Sommer/Herbst mir iOS 7 geben. Zweitens, OS X schaut seit über 10 Jahren optisch genau gleich aus, iOS schaut seit seiner Lancierung genau gleich aus. Und ich finde das gut so, es ist eine stärke von Apple, das man nicht von Version zu Version ein neues Bedienkonzept wie bei Windows (8) oder bei Android lernen muss. Falls das jemand von euch stört, kauft euch ein Android Device!

Bezahlen mit dem Handy

HTC One X – Eines von vielen Smartphones das bereits NFC unterstützt.

Ab dem nächsten Jahr sollte man bei den grossen Detailhändler (Migros und Coop) in der Schweiz mit NFC bezahlen können. NFC ist hier in der Schweiz eine sehr unbekannte Technologie, obwohl inzwischen so gut wie jedes Smartphone einen NFC Chip hat und diese Technologie damit unterstützt.

Die Technologie ist simpel, an der Kasse hält man sein Handy kurz an ein Lesegerät und es ist bezahlt – kleinere Beträge brauchen nicht mal eine PIN-Code Abfrage.

Wirklich neu ist das ganze nicht. NFC ist eigentlich eine vergleichsweise alte Technologie. Beinahe alle Kreditkarten haben heute bereits einen solchen Chip. Statt einer Karte hat man diesen Chip nun direkt in seinem Handy.

Bereits heute kann man an Valora Kiosken oder in einigen McDonald’s Restaurants damit bezahlen. Ich hoffe, dass wenn Migros und Coop mitmachen, diese Technologie etwas verbreiterter wird. Mit gefällt die Idee schnell und unkompliziert mit dem Handy zu bezahlen.

So funktioniert NFC

NFC bedeutet “Near Field Communication” ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten. Das ganze funktioniert allerdings nur über kurze Strecken (etwa 4 cm).

Wo wird NFC bereits eingesetzt

  • In Österreich kann man bei der ÖBB seit September 2007 Kontaktlos bezahlen.
  • Seit 2011 ist der neue Personalausweis der Bundesrepublik Deutschland NFC fähig.
  • In Japan wird NFC schon an verschiedenen Orten eingesetzt.

Swisscom und mobiles Internet

Das Handy war früher eine Sensation für mobiles telefonieren. Heute ist Internet auf dem Handy schon lange Standard. Swisscom Kunden hatten heute das Nachsehen. Ab ca. 07:30 heute Morgen war das mobile Internet für alle Swisscom Kunden nicht verfügbar. Während sich die Swisscom auf ihrer Webseite selbst lobte für das beste mobile Internet in der Schweiz. Erst nach 5 Stunden kam bei der Swisscom eine Meldung, dass das Netz zurzeit ausser Betrieb sei – hier herrscht wohl noch ein grosses Defizit in der Kundenkommunikation.

Doch nicht nur Privatkunden sind betroffen auch viele Unternehmen die auf Swisscom setzen waren wortwörtlich “lahmgelegt”. Als Beispiel sei hier die SBB genannt, der rote “Supercomputer” der ZugbegleiterInnen funktioniert ebenfalls über das mobile Swisscom Internet und war heute den ganzen Tag lahmgelegt. Online Tickets mussten manuell geprüft und Kundeninformationen telefonisch abgefragt werden, ärgerlich für alle Angestellten bei der SBB. Auch Privatunternehmen, die ihre Spedition über einen Handscanner und mobilem Swisscom Internet abwickelten hatten heute einige Probleme.

Mir persönlich stellt sich die Frage, warum ein so heikles Stück Technologie wie das mobile Internet nicht dezentral aufgebaut ist, dass falls es zu einem Ausfall kommt, nicht die gesamte Schweiz betroffen ist. Wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben.

Schwach: Kassensturz Netztest Schweiz

Der Kassensturz liess das Schweizer Mobilnetz testen. Und übt heftig Kritik, trotz Scheuklappen auf dem Journalistenkopf.

Kassensturz

Kassensturz

Der Kassensturz liess die Mobilnetzte der Schweizer Anbieter Orange, Swisscom und Sunrise von einem deutschen Institut überprüfen. Die Details zum Test findet man auf der Kassensturz Webseite. Und populistisch wie die Crew von Schmetzer und Co. ist, rügt man die Schweizer Anbieter, dass der Ausbaustandard der Schweizer Mobilfunknetze im europäischen Verglich schlecht sei.

Wie auch? Die Schweiz hat wohl eines der strengsten Regelwerke was Strahlungswerte von Mobilfunkantennen betrifft. Die volle (mögliche) Leistung wird gar nie möglich sein. Weiter kommt hinzu, dass es meist gar nicht an den Telekomfirmen liegt. Kaum will ein Anbieter eine Antenne bauen (oder auch nur eine bestehende modifizieren), laufen die Grünen und die Esotheriker sturm dagegen.

Soll der Kassensturz, wenn sie solche (an sich guten) Tests machen, auch mal über den Tellerrand hinausschauen und ausleuchten, wieso es genau so ist, wie es ist.

Ich finde das eine schwache journalistische Leistung von der Kassensturz-Crew. Und Zeitungen wie den Tagi kann ich in denselben Topf werfen; dort wird einfach nur abgetippt, was der Kassensturz zeigt. Kein eigenes Weiterdenken, Journalismus auf unterstem Niveau. Einfach zum kotzen.

Das neue Swisscom TV. So könnte es aussehen.

Das neue Windows Media Center heisst Windows 7 Embedded.

Swisscom nutzt für ihr Internet TV Angebot bekanntlich Windows Media Center auf ihren Settopboxen. Das dies gut funktioniert, hat Swisscom bereits in einem Test gezeigt. Das es Schattenseiten gibt, darf man auch nicht verheimlichen, in der Zwischenzeit kann man aber sagen, dass das Swisscom TV – Angebot extrem stabil, sehr gut ausgebaut (über 1000 Videos on demand) und zuverlässig funktioniert. Nun präsentierte Microsoft an der IDF 2010 das neuen Media Center, eben Windows 7 Embedded. Und das sieht richtig geil aus. Schade nur, das Swisscom nachwievor die richtig coolen Features welche bereits jetzt in Swisscom TV (Windows Media Center) vorhanden wären, beschneidet und dem Nutzer vorenthält. So ist es nicht möglich, Bilder, oder eigene Filme von einem anderen PC auf die Swisscom TV Settopbox zu streamen. Auch im Internetsurfen ist mit Swisscom TV nicht möglich. Beschnitten wird das ganze wohl darum, um den Supportaufwand seitens der Swisscom auf ein Minimum zu reduzieren. Man stelle sich die Flut von Anrufen in das Callcenter vor, wenn man plötzlich Videos vom eigenen Rechner streamen könnte, und das Otto-Normale nicht hinbekommt.

Die nachfolgende Galerie zeigt ein paar Screenshots vom neuen, besseren Media Center und was uns (hoffentlich) in ein paar Jahren in die Swisscom Tv – Haushalte geliefert wird. Gemacht wurden die Bilder von engdagdet.com an der IDF 2010. Dort präsentierte Acer einen LCD Fernsehen mit eingebautem Windows 7 Embedded.

Bilderquelle: engadget.com